Montag, 18. November 2019

Ampera-e erscheint vor Model 3 Mit diesem Auto überholt Opel Tesla

Opel-Ampera-e: Der Tesla-Jäger im Kleinformat
Opel

Opel? Ja, Opel. Ausgerechnet die Rüsselsheimer könnten Tesla Börsen-Chart zeigen-Chef Elon Musk die Rücklichter zeigen. Nach endlosen Jahren des Siechtums kommt die deutsche Tochter des US-Autoriesen General Motors Börsen-Chart zeigen (GM) langsam wieder ins Rollen. Und setzt jetzt sogar zu einem Überholmanöver der sportlichen Art an.

Mit Hilfe von GM will Opel den rein batteriebetriebenen Ampera-e schon im kommenden Jahr auf die deutschen Straßen bringen, wie ein Opel-Sprecher gegenüber manager-magazin.de bestätigte. "Und wir reden dabei nicht über den 31. Dezember."

Damit würde Opel vor Tesla ein potenziell massenmarkttaugliches Elektroauto auf den Markt bringen. Die Kalifornier stellen ihr Mittelklasse-Model 3 zwar schon am Donnerstag vor, doch zu den Kunden soll es frühestens Ende 2017 kommen, und anfangs auch nur in Nordamerika. Für etwa 35.000 Dollar sollen sie dann ein Auto bekommen, mit dem sie mit einer Stromladung mindestens 300 Kilometer weit kommen.

"Dieser Wagen macht das Elektroauto salonfähig"

Die Eckdaten des Opel Ampera-e sind bereits von seinem Schwesterfahrzeug, dem Chevrolet Bolt bekannt: Der Wagen soll etwa 320 Kilometer weit mit einer Batterie kommen. Möglich macht es eine 60-Kilowattstunden-Batterie.

Der Preis liegt demnach bei etwa 37.500 Dollar (etwa 33.000 Euro). Marktkenner rechnen damit, dass die beiden Wagen nahezu baugleich sein werden und sich auch preislich nicht wesentlich unterscheiden werden.

"Dieser Wagen macht das Elektroauto salonfähig", sagt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen. Gleichwohl sieht Dudenhöffer Chevrolets Bolt und Opels Ampera-e lediglich als Reaktion auf die Kalifornier, die mit dem Model S und dem Model X bereits in der Oberklasse vorgelegt haben.

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