mm-Grafik Diese Reifenhersteller setzt der Pirelli-Deal unter Zugzwang

Hamburg - Die geplante Übernahme von Pirelli durch den chinesischen Staatskonzern ChemChina sorgt in der Reifenbranche für heiße Diskussionsrunden. Denn das Geschäft mit Pneus für Pkw und Lkw teilen sich vergleichsweise viele Firmen untereinander auf, wie die Grafik unseres Partners Statista  zu den weltgrößten Reifenherstellern zeigt.

An den Umsätzen gemessen dominieren der japanische Reifenhersteller Bridgestone  und die französische Michelin-Gruppe  das Pneu-Geschäft. Doch überragend groß sind beide im Vergleich zu den nachfolgenden Konkurrenten nicht. Der Einstieg der Chinesen bringt Pirelli  nicht nur Kapital, sondern auch einen besseren Zugang zum chinesischen Markt.

Japaner und Franzosen könnten deshalb versucht sein, kleinere asiatische Konkurrenten schlucken, um mit Pirelli mitzuhalten. Aber auch etwas kleinere Hersteller wie Goodyear, Continental oder Hankook könnten sich zusammentun. Der Pirelli-Deal bringt kurzfristig also eine gewisse Unwucht in die Reifenbranche.

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