Sonntag, 26. Januar 2020

Nach Rückzieher des US-Autobauers Mexikanische Firma kauft keine Ford-Autos mehr

Trumps Zölle gefährden Exportproduktion: Diese Autobauer müssen um Mexiko zittern
AFP

Eine große Tourismusfirma im Mexiko will keine Fahrzeuge des Herstellers Ford mehr kaufen und reagiert damit auf einen Rückzieher des Autokonzerns bei Investitionsplänen in dem Land.

"Wir sehen die Entscheidung von Ford mit großer Sorge", schrieb Experiencias Xcaret laut Medienberichten vom Samstag an Ford. Das Unternehmen betreibt auf der Halbinsel Yucatán eine Reihe von Erlebnisparks und empfängt Zehntausende Touristen pro Jahr. Medienberichten zufolge soll auch die Baufirma Coconal angekündigt haben, keine Ford-Autos mehr zu kaufen.

Ford hatte zuletzt Investitionspläne in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar in Mexiko beerdigt. Beobachter werteten den Schritt als Reaktion auf die aggressiven Töne des künftigen US-Präsidenten Donald Trump: Der Republikaner hatte Konzerne, die ihre Produktion von den Vereinigten Staaten nach Mexiko verlegen, scharf angegriffen. Zudem drohte er mit Strafzöllen von bis zu 35 Prozent bei Einfuhren in die USA

la/dpa

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