Weltpremiere Mercedes EQS - der Elektro-Leitstern in Bildern

Mit der Elektro-Luxuslimousine EQS, die Daimler ein dreiviertel Jahr nach der Neuauflage der S-Klasse präsentiert, wollen die Schwaben "erobern". Der Erwartungsdruck ist groß - für den Konzern, aber auch für CEO Ola Källenius.
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Klassentypisch nicht gerade klein, aber immerhin eine Limousine und kein SUV: Daimler hat nun den EQS präsentiert, den die Schwaben selbst als die erste vollelektrische Luxuslimousine des Konzerns ins Scheinwerferlicht rücken.

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"Ein Meilenstein" sei das Auto, heißt es bei Mercedes. Tatsächlich bietet der EQS mit großer, 108 kWh fassenden Batterie eine WLTP-Normreichweite von 770 Kilometern. Zur Auswahl stehen am Anfang Motorisierungen mit 333 und über 500 PS, eine noch stärkere Performance-Version ist in Planung. Im Alltag dürfte der Benz bei nicht allzu rasanter Fahrweise gut 500 Autobahnkilometer abspulen, bevor er an die Ladesäule muss.

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Erreicht wird dieser Wert auch durch eine besonders gute Aerodynamik, die erst durch die Verwendung einer eigenen Elektroplattform möglich wurde. Das "One-Bow"-Design ermöglicht Normverbräuche von 16-20 kW je 100 Kilometer - das ist sogar teils besser als Teslas Model S.

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Highlight innen - neben einer Armada von Assistenz- und Sicherheitssystemen aus der S-Klasse - sind drei Bildschirme, die sich über eine Breite von 1,41 Metern erstrecken. Damit Insassen nicht dauernd an den Touchscreens rumfummeln müssen, gibt es auch noch die sehr intuitiv funktionierende Sprachsteuerung aus der S-Klasse.

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Ach ja, die Sitze massieren, heizen und kühlen auf Wunsch, sind x-fach verstellbar. Und ein riesiges Head-Up-Display, das Navigationspfeile beinahe in die durch die Windschutzscheibe zu sehende Fahrbahn einblendet, ist gegen Aufpreis auch erhältlich.

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Mit dem EQS will Daimler neue Kunden "erobern, nicht nur bisherige Kunden begeistern", wie es Daimler-Entwicklungschef Markus Schäfer ausdrückt. Die besten Marktchancen rechnet sich Mercedes zunächst in Europa aus, gefolgt von den USA und China.

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Mit einem cW-Wert von 0,20 ist der Elektro-Leitstern "Aerodynamik-Weltmeister", wie die Schwaben stolz betonen. Lade-Geschwindigkeitsweltmeister wird der EQS aber nicht: An entsprechend hochgerüsteten Schnellladesäulen lädt der EQS mit maximal 200 kW, Audis E-tron GT, der Porsche Taycan und auch Teslas aktuelles Model S sind da noch etwas schneller.

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So viel Innenraum-Luxus, Elektronik- und Sicherheitsfeatures wiegen schwer - zum einen beim Gewicht des Wagens, der mindestens 2,5 Tonnen wiegt. Zum anderen auch beim Listenpreis: Der dürfte für die Basisversion bei 100.000 Euro liegen. Billig war Mercedes' Luxusklasse ja noch nie - daran ändert sich auch im Elektro-Zeitalter nichts.

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wed