Joint Venture festgezurrt Volvo und Northvolt stecken 3 Milliarden Euro in Batteriefabrik in Europa

Der schwedische Autobauer Volvo Cars fixiert sein Joint-Venture mit dem Batterie-Start-up Northvolt: Beide Unternehmen investieren zusammen knapp 3 Milliarden Euro in eine Batteriefabrik in Europa. Der genaue Standort ist noch unklar.
Pure Elektrizität: In die rein elektrische Version des XC40 will Volvo künftig Northvolt-Batterien einbauen

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Foto: Peerapon Boonyakiat / imago images/ZUMA Wire

Der schwedische Autobauer Volvo Cars hat das geplante Batterie-Joint-Venture mit dem Anbieter Northvolt unter Dach und Fach gebracht. Die Unternehmen hätten nun einen bindenden Vertrag über das Investment von rund 30 Milliarden Schwedischen Kronen (2,9 Milliarden Euro) geschlossen, hieß es von Northvolt und Volvo. Am Stammsitz von Volvo Cars in Göteborg soll ein Forschungs- und Entwicklungszentrum entstehen, das im kommenden Jahr die Arbeit aufnehmen soll.

Wo in Europa die geplante Batteriezellfabrik entsteht, ist bis dato noch nicht klar, soll aber früh im kommenden Jahr entschieden werden. Volvo Cars und Northvolt hatten im Juni 2021 Pläne für ein gemeinsames Werk öffentlich gemacht, der Börsengang von Volvo Cars Ende Oktober spülte der Tochter des chinesischen Autokonzerns Geely Geld für das Vorhaben in die Kasse.

Volvo Cars und Northvolt planen ein Batteriezellwerk mit einer jährlichen Produktionskapazität von 50 Gigawattstunden an Batteriezellen. Die Produktion in großem Stil soll 2026 starten, in dem Werk sollen rund 3000 Beschäftigte arbeiten. An Northvolt ist zu einem Fünftel der Volkswagen-Konzern beteiligt, auch BMW hält einen Anteil von wenigen Prozent. VW will in einem gemeinsamen Werk im nordschwedischen Skellefteå mit Northvolt sogenannte Hochleistungszellen produzieren, die vor allem für Premiummodelle des Konzerns vorgesehen sind.

wed/DPA
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