Dienstag, 21. Mai 2019

Großes Interesse an Volkswagens ID.3 Tausende reservieren den neuen E-VW - binnen eines Tages

Der Volkswagen ID.3

Am Mittwoch stellte Volkswagen Börsen-Chart zeigen in Berlin seinen neuen Elektrowagen ID.3 vor - und schon am Donnerstag gibt es europaweit mehr als 10.000 Reservierungen für das Auto. Das Kundeninteresse an der auf 30.000 Exemplare limitierten Sonderedition ID.3 1ST übertreffe die Erwartungen deutlich, teilt der Konzern in einer Pressemitteilung mit. Die eingesetzten IT-Systeme seien der hohen Zahl der Interessenten zum Teil nicht gewachsen.


Der ID.3 im Video: Mit diesem Auto will VW zur Elektro-Weltmacht werden

Video abspielen
Bild: Volkswagen

Die Registrierung, mit der sich Kunden Volkswagen zufolge einen frühen Produktions-Slot des Fahrzeugs online sichern können, erfordert eine Zahlung von 1000 Euro. Volkswagen zufolge wurde die eigens zum Start konzipierte Sonderedition ID.3 1ST mit einer hochwertigen und leistungsfähigen Ausstattung versehen. Während das Basismodell des Autos unter 30.000 Euro kosten soll, liege der Preis der Sonderedition bei unter 40.000 Euro, so der Konzern.

Auch die Produktion des neuen ID.3 läuft zudem allmählich an. Laut Volkswagen wird zu dem Zweck das Zwickauer Volkswagen-Werkes umgebaut. Mehr als 200 sogenannte Vorserien-Fahrzeuge wurden bereits gefertigt, teilte der Autobauer am Donnerstag mit. Sie seien ausschließlich für Testzwecke vorgesehen. Die ersten Serienfahrzeuge des ID.3 sollen Ende 2019 vom Band rollen. Von Ende 2020 an will Volkswagen in Zwickau ausschließlich Elektroautos bauen - geplant sind 1500 pro Tag für Volkswagen und weitere Marken des Konzerns.


Lesen Sie auch: Der Volks-Elektrowagen - ein Mann und sein Elektro-Marschbefehl


Rund eine Milliarde Euro fließt in den Umbau des sächsischen Standortes zum reinen E-Werk sowie in die Qualifizierung der rund 8000 Mitarbeiter. Rund 2800 Beschäftigte wurden bereits geschult. Die erste Phase des Umbaus verlief den Angaben zufolge erfolgreich: Die Hälfte der 1500 neuen Roboter im Karosseriebau sei bereits im Einsatz, derzeit werde die Lackiererei erweitert.

cr/dpa-afx

© manager magazin 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung