Elektrooffensive aus Japan Honda investiert 64 Milliarden US-Dollar in Elektromobilität

Honda will in den kommenden Jahren die Entwicklung von Elektroautos deutlich vorantreiben. Ziel des japanischen Autoherstellers ist es, bis 2030 weltweit 30 Elektromodelle auf den Markt zu bringen.
Honda Civic e: HEV: Bei der Produktion von Elektroautos arbeitet Honda mit Sony zusammen

Honda Civic e: HEV: Bei der Produktion von Elektroautos arbeitet Honda mit Sony zusammen

Foto: IMAGO/Vachira Vachira / IMAGO/NurPhoto

Der Autobauer Honda möchte den Bereich Elektromobilität deutlich ausweiten. In den kommenden Jahren wollen die Japaner daher 64 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Elektroautos investieren. Ziel des Unternehmens sei es, bis 2030 weltweit 30 Elektromodelle auf den Markt zu bringen, sagte Konzernchef Toshihiro Mibe.

Das bedeute aber nicht das Ende von Hybrid-Autos, betonte er. Honda und auch andere japanische Autohersteller haben immer wieder erklärt, dass sie nicht auf die ältere Hybridtechnologie verzichten werden, auch wenn sie die Elektromobilität vorantreiben.

Im März dieses Jahres hatte Honda vermeldet, sich für die Produktion von Elektroautos mit dem japanischen Konzern Sony zusammenzuschließen. Der Elektronikhersteller und der Autobauer kündigten an, noch 2022 ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen, das Elektroautos entwickeln und verkaufen soll. Das erste Modell solle demnach im Jahr 2025 auf den Markt kommen.

Honda-Chef Mibe war vor zwei Jahren als Nachfolger an der Honda-Spitze auf Takahiro Hachigo gefolgt, der den Transformationsprozess bei dem japanischen Autohersteller eingeleitet hatte.

hr/Reuters