Lkw-Zulieferer Grammer trennt sich vorzeitig von CEO Thorsten Seehars

Der Zulieferer Grammer trennt sich nach weniger als drei Jahren von seinem Vorstandschef Thorsten Seehars. Technikvorstand Jens Öhlenschläger soll vom 1. Juni an vorübergehend als Vorstandssprecher fungieren.
Muss abdanken: Grammer-Vorstandschef Thorsten Seehars wird das Unternehmen Ende Mai verlassen

Muss abdanken: Grammer-Vorstandschef Thorsten Seehars wird das Unternehmen Ende Mai verlassen

Foto: Grammer

Der Aufsichtsrat und der Vorstandsvorsitzende (CEO) des ostbayerischen Herstellers von Lkw- und Zugsitzen Grammer, Thorsten Seehars, haben sich einvernehmlich auf eine Beendigung der Amtszeit von Herrn Seehars zum 31. Mai 2022 verständigt.

Einen Grund für das vorzeitige Vertragsende gab das Unternehmen nicht an. Seehars war im August 2019 vom Zug- und Lkw-Bremsenhersteller Knorr-Bremse gekommen.

"Der Aufsichtsrat dankt Thorsten Seehars für seine erfolgreiche Arbeit und großes Engagement in den vergangenen Jahren und wünscht ihm für seine private und berufliche Zukunft alles erdenklich Gute", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Die Aufgaben von Seehars werden ab dem 1. Juni 2022 interimistisch von den beiden Vorstandsmitgliedern, Jens Öhlenschläger, Technikvorstand, und Jurate Keblyte, Finanzvorständin, wahrgenommen. Öhlenschläger übernimmt demnach zudem vorübergehend die Funktion des Vorstandssprechers. Der Aufsichtsrat hat laut Mitteilung zeitgleich den Nachfolgeprozess eingeleitet.

hr/Reuters, dpa-afx