Neuer Name für PSA-Fiat-Holding Opels Mutter heißt bald Stellantis

Anfang 2021 wollen Fiat Chrysler und PSA ein gemeinsames Unternehmen sein. Zum Neustart spendieren sie sich einen neuen Namen - allerdings nur für den Dachkonzern.
Blitz unterm Stern: Opel (hier der neue elektrische Opel Corsa) gehört künftig zu "Stellantis"

Blitz unterm Stern: Opel (hier der neue elektrische Opel Corsa) gehört künftig zu "Stellantis"

Foto: Toni Galan/EPA-EFE/REX

Der Autobauer Fiat Chrysler und die Opel-Mutter PSA wollen nach ihrer Megafusion "Stellantis" heißen. "Die lateinischen Ursprünge des Namens sind eine Hommage an die reiche Geschichte der Gründungsunternehmen", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung am Mittwochabend. Stella ist das lateinische Wort für Stern. Die Verbindung zur Astronomie fange den wahren Geist des Optimismus, der Energie und der Erneuerung ein, der dieser Fusion zugrunde liege.

Der neue Name werde ausschließlich auf Konzernebene als Unternehmensmarke verwendet. Der nächste Schritt in diesem Prozess sei die Enthüllung eines Logos. Die Namen und Logos der konstituierenden Marken der Gruppe würden unverändert bleiben.

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Fusion Fiat-Chrysler-PSA: Die Marken des neuen Auto-Giganten

Foto: REUTERS/Christian Hartmann

PSA mit den Marken Opel, Peugeot, DS und Citroën und FCA hatten ihre Fusion im Dezember beschlossen. Damit soll der viertgrößte Autohersteller der Welt entstehen; führen soll ihn der heutige PSA-Chef Carlos Tavares (61). Unlängst hatten allerdings die EU-Wettbewerbshüter Bedenken angemeldet und eine vertiefte Prüfung eingeleitet, die sich bis 22. Oktober hinziehen könnte. Die Fusion solle Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen werden, bekräftigten die beiden Unternehmen nun noch einmal.

Opel-Absatz halbiert sich im ersten Halbjahr

Wegen der Corona-Krise ist der PSA-Absatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45,7 Prozent eingebrochen. Verkauft wurden von Januar bis Ende Juni rund 1,03 Millionen Fahrzeuge, wie der Konzern, zu dem auch die Stammmarken Peugeot und Citroën gehören, am Donnerstag in Vélizy-Villacoublay bei Paris mitteilte.

Bei Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall gab es einen noch deutlicheren Rückgang um 53,1 Prozent auf rund 266.100 Fahrzeuge. Mit neuen Modellen und Motoren seien die Emissionen des Treibhausgases CO2 gesenkt worden. Die Verkäufe neuer Modelle wie des Grandland X oder des neuen Corsa hätten sich gut entwickelt.

luk/dpa
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