Mittwoch, 13. November 2019

Tesla-Aktionäre stimmen Milliarden-Vergütungsplan zu So könnte Elon Musk 50 Milliarden Dollar einstreichen

Ambitionierte Ziele, ambitionierte Vergütung: Tesla-Chef Elon Musk

Die Aktionäre des Elektroautokonzerns Tesla haben dem milliardenschweren Vergütungsplan von Vorstandschef Elon Musk zugestimmt. Das Paket könnte dem schillernden Tech-Unternehmer mehr als 50 Milliarden US-Dollar einbringen - allerdings nur, wenn Tesla in den nächsten zehn Jahren sehr ambitionierte Ziele erreicht.

Das im Januar bei Musks Vertragsverlängerung um weitere zehn Jahre vorgeschlagene Vorhaben wurde am Mittwoch bei einem Aktionärstreffen im kalifornischen Fremont mit klarer Mehrheit durchgewinkt, berichteten US-Medien und Investoren. Vom Unternehmen selbst gab es zunächst noch keine Stellungnahme.

Das Aktienpaket, das Musk in Aussicht gestellt wird, hat einen aktuellen Wert von 2,6 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro). Sollten die verknüpften Zielmarken erreicht werden, könnte es jedoch auf mehr als 50 Milliarden Dollar steigen. Dafür müssen aber hochgesteckte Vorgaben wie etwa ein Börsenwert von 650 Milliarden Dollar erfüllt werden.

Zum Vergleich: Der wertvollste börsennotierte Konzern der Welt, Apple , bringt es derzeit auf rund 882 Milliarden Dollar. Tesla war zuletzt gut 54 Milliarden Dollar wert. Musk ist aber optimistisch: "Ich sehe für Tesla das Potenzial, binnen zehn Jahren eine Billion Dollar wert zu sein", hatte er der "New York Times" im Januar gesagt

Das Votum war nicht unumstritten. Zwei große Aktionärsberater hatten den Plan, der von Tesla als "Anreiz und Motivation" für Musk bezeichnet worden war, als zu teuer und unnötig kritisiert. Mit einem Anteil von etwa 20 Prozent ist Musk bereits Teslas größter Aktionär. Das Unternehmen kämpfte zuletzt mit dem Anlauf der Serienproduktion seines ersten Mittelklassewagens Model 3.

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung