Sonntag, 31. Mai 2020

März 2020 bislang stärkster Monat Kaufprämie treibt Nachfrage nach Elektroautos auf Rekordhoch

Ein elektrisch angetriebener BMW i3 in der Innenstadt von Leipzig
Jan Woitas/dpa-Zentralbild
Ein elektrisch angetriebener BMW i3 in der Innenstadt von Leipzig

Im vergangenen März wurden mehr Anträge auf die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride gestellt als je zuvor in einem Monat. Insgesamt meldeten sich 12.365 Personen oder Unternehmen beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, wie aus den monatlichen Zahlen der Behörde in Eschborn hervorgeht. Der bisherige Rekord von gut 10.000 stammte aus Oktober 2019.

Wichtigster Treiber dürfte die in der zweiten Februar-Hälfte beschlossene Erhöhung der Kaufprämie gewesen sein. Ihre Wirkung überwog offenbar mögliche bremsende Wirkungen durch die Corona-Krise. Zudem sind Nachholeffekte denkbar: Im Februar hatte es mit nur 5632 Anträgen einen deutlichen Einbruch gegeben.

3000 Euro vom Staat für reines Elektroauto

Im einzelnen wurden im März Förderanträge für 7898 reine Elektroautos mit Batterieantrieb gestellt. Bei Plug-in-Hybriden waren es 4464. Beides sind Rekorde. Brennstoffzellenfahrzeuge spielen weiterhin kaum eine Rolle: Für sie wurden 3 Anträge eingereicht.

Die Kaufprämie soll den Absatz von Autos mit elektrifiziertem Antrieb fördern. Für reine Elektroautos mit Batterie oder Brennstoffzelle gibt der Staat inzwischen bis zu 3000 Euro, bei Plug-in-Hybriden sind es bis zu 2250 Euro. Zudem müssen die Autohersteller einen Rabatt in mindestens gleicher Höhe gewähren.

Seit Start des Förderprogramms im Sommer 2016 sind insgesamt 191.838 Anträge eingegangen - knapp zwei Drittel davon für reine Elektroautos. Die meisten entfielen mit 28.473 auf die Marke BMW Börsen-Chart zeigen, dahinter folgen Renault Börsen-Chart zeigen mit 24.198 und Volkswagen Stammaktien Börsen-Chart zeigen mit 23.893.

msc/dpa

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