Freitag, 19. April 2019

Elektromobilität Top oder Flop: Die Parade der deutschen Elektroautos

BMW, VW und Daimler haben in diesem Jahr ein wahres Modellfeuerwerk bei Elektroautos gezündet. Die Kunden halten sich jedoch zurück. Immerhin: Einige Hersteller begeistern die Autofahrer mit ihren E-Modellen, andere langweilen sie. Wir zeigen die Tops und Flops.

Elektroauto an einer Ladesäule: Nach wie vor werden in Deutschland nur wenige Elektroautos verkauft
Hamburg - Autohersteller aus Japan, den USA und Frankreich waren schneller am Start - doch in diesem Jahr haben Deutschlands Autohersteller ihr Angebot an Elektroautos deutlich aufgestockt. Noch ist auf den vordersten Plätzen der globalen Elektroauto-Bestsellerlisten kein deutsches Fabrikat dabei. Doch die heimischen Hersteller greifen jetzt endlich an.

Ein wenig Zeit bleibt ihnen noch. Nach Vorstellung der Regierung soll Deutschland bis 2020 zum Leitmarkt und Leitanbieter bei Elektroautos werden. Wie viel noch zu tun ist, wird sich am Dienstag weisen: Denn da übergeben die Experten der Nationalen Plattform Elektromobilität ihren vierten Zwischenbericht. Schon jetzt liegt der Verkauf von Elektroautos in Deutschland weit hinter den ursprünglichen Prognosen zurück - die Fachleute werden wohl mehr Tempo und bessere Rahmenbedingungen einfordern.

Dabei haben die deutschen Hersteller in diesem Jahr durchaus geliefert. Sie haben zahlreiche neue Elektroauto-Modelle zu den Händlern geschickt und Plugin-Hybride auf den Markt gebracht, die mindestens 30 Kilometer weit rein elektrisch fahren können. Wir haben uns die aktuell verfügbaren aufladbaren Elektro- und Hybridmodelle deutscher Autobauer gründlich angesehen. Wer dabei vorne liegt, wer zurückgefallen ist.

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