Mittwoch, 16. Oktober 2019

Regierung beschließt Milliarden-Förderung für E-Autos Geldsegen für die Ladenhüter - acht Antworten zur Elektroauto-Kaufprämie

Subvention für Batteriefahrzeuge: Diese Elektroautos macht die Kaufprämie am billigsten
AFP

Monatelang haben die deutschen Automobilhersteller mit Regierungsvertretern darüber diskutiert, nun ist es beschlossene Sache: Elektroautos werden in Deutschland künftig gesetzlich begünstigt. Das Kabinett verabschiedete am Mittwoch jenes Gesetzespaket, das Kaufprämien und einen Steuerbonus für batteriebetriebene Fahrzeuge enthält.

Damit soll der Absatz der vergleichsweise teuren Fahrzeuge deutlich anziehen, hofft die Bundesregierung. Wir beantworten die acht wichtigsten Fragen zur dem größten staatlichen Auto-Förderungsprogramm seit der Abwrackprämie im Jahr 2009.

1. Wie hoch ist die Kaufprämie, ab wann gilt sie?

Käufer von rein batteriegetriebenen Fahrzeugen erhalten noch ab Mai einen Zuschuss von 4000 Euro. Wer sich für ein Plugin-Hybridfahrzeug mit Elektro- und Verbrennungsmotor entscheidet, das sich ebenfalls an der Steckdose laden lässt, kann eine Prämie in Höhe von 3000 Euro einstreichen. Noch in diesem Monat sollen können Elektroauto-Kaufinteressenten die Prämie beantragen können - beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (siehe dazu auch Frage 6).

2. Wer finanziert die Prämie und die Steuerboni?

Wie bei allen staatlichen Förderprogrammen finanzieren letztlich die Steuerzahler auch das Anschubprogramm für die emissionsfreien Fahrzeuge - allerdings nicht in Gänze. Insgesamt werden für das Programm 1,2 Milliarden Euro bereitgestellt, doch diese tragen je zur Hälfte der Staat und die Autoindustrie.

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