Kein Verkauf mehr in USA und Kanada Daimler stoppt Benzinmotoren von Smart

Die Benzinpreise sind niedrig, und der Absatz geht zurück. Daimler stoppt den Verkauf der Kleinwagenmarke Smart mit Benzinmotoren in Nordamerika. Neue Modelle soll es künftig nur noch mit Elektroantrieb geben.
New Yorker Polizei-Officer im Smart: Künftig soll es die Kleinwagenmarke in den USA und Kanada nur noch elektrisch betrieben geben

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Daimler stoppt den Verkauf von benzinbetriebenen Kleinwagen der Marke Smart in den USA und Kanada. Die US-Sparte des Konzerns teilte den Händlern in einem Schreiben mit, bei Smart konzentriere man sich künftig ausschließlich auf Modelle mit Elektroantrieb.

Ein Sprecher bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag). Der Absatz der Smart-Kleinfahrzeuge war in den USA im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf 6211 Autos zurückgegangen. In Kanada betrug der Absatz laut Sprecher rund 1000 Fahrzeuge. Mit dem neuen Modelljahr, das im September beginne, könnten Händler in Nordamerika keine Smart-Benziner mehr bestellen.

In den USA und Kanada seien die Anteile von Elektroantrieben bei Smart mit am höchsten, sagte Smart-Chefin Annette Winkler. 2014 belief sich der Anteil in den USA auf rund ein Viertel, 2015 in Kanada gar auf rund die Hälfte.

"Daher haben wir uns entschieden, mit der neuen Modellgeneration von elektrisch betriebenen Smarts in beiden Märkten konsequent auf rein emissionsfreies Fahren zu setzen", sagte Winkler. Insbesondere in Kalifornien sind elektrobetriebene Fahrzeuge auch wegen der Subventionen des US-Bundesstaats gefragt.

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