Dienstag, 25. Februar 2020

EXKLUSIV Ola Källenius spart weiter Aus für Daimlers Ideenschmiede Lab1886

Aus die Maus: Lab1886, das Innovationslabor der Daimler AG, soll geschlossen werden

Der Stuttgarter Autokonzern Daimler will seine mit großen Zielen gestartete Innovationseinheit Lab1886 einstellen. Die 2007 unter dem Namen Business Innovation gestartete Gruppe soll nach Informationen des manager magazins geschlossen werden. Daimler-Chef Ola Källenius spare aktuell in etlichen Bereichen abseits des klassischen Autogeschäfts, heißt es in Konzernkreisen. In dem Zusammenhang werde auch Lab1886 gestoppt. Daimler äußerte sich dazu zunächst nicht. Inzwischen stellte Daimler klar, man befinde sich aktuell in Gesprächen mit externen Partnern für Lab1886 und wolle die Einheit zu einem "offenen Inkubator" umbauen. Nach mm-Informationen wäre das ein Ausweg, um die komplette Schließung zu vermeiden.

Aus der Innovationseinheit gingen Konzerntöchter wie das Carsharing-Projekt Car2Go und die Mobilitätsapp Moovel hervor; beide wurden Anfang 2019 in Gemeinschaftsunternehmen mit dem Konkurrenten BMW eingebracht. Auch die Investition in das Flugtaxiunternehmen Volocopter basiert auf einem Lab1886-Projekt. Der bekannteste Chef der Einheit, der Franzose Jerome Guillen, stieg inzwischen zu einem der wichtigsten Manager des Elektroauto-Marktführers Tesla auf.

Lab1886 sollte eigentlich weiter in Stuttgart, Berlin, Peking und Atlanta Start-ups hochziehen. Der Name der Einheit ist eine Anspielung auf das Geburtsjahr des Automobils.

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