Mittwoch, 8. April 2020

GM und Ford prüfen Produktion von Beatmungsgeräten

Ford und GM überprüfen Produktion von medizinischen Geräten

Die beiden größten US-Autobauer General Motors (GM) Börsen-Chart zeigen und Ford Börsen-Chart zeigen prüfen im Kampf gegen die Coronavirus-Krise die Herstellung von medizinischen Geräten. Vorstandschefin Mary Barra habe der US-Regierung am Mittwoch signalisiert, dass GM nach Lösungen zur Unterstützung bei der Bewältigung der Krise suche, teilte das Unternehmen mit. Dabei werde etwa untersucht, ob medizinische Ausrüstung wie zum Beispiel Beatmungsgeräte produziert werden könne.

Auch der zweitgrößte US-AutoherstellerFord will prüfen, ob er auf diese Weise helfen kann und hat dazu laut eines Statements in US-Medien bereits Gespräche mit der Regierung in den Vereinigten Staaten und auch in Großbritannien geführt. Zuvor hatten allerdings sowohl GM als auch Ford vorübergehende Produktionsstopps in Nordamerika aufgrund der Coronakrise angekündigt. Die Bänder sollen in den USA, Kanada und Mexiko zunächst bis zum 30. März stillstehen.

Großbritanniens Regierungschef Boris Johnson soll bei Autobauern bereits direkt nachgefragt haben, ob sie nicht auch solche Apparaturen bauen könnten. Derzeit hat der staatliche Gesundheitsdienst NHS nur 4000 Geräte für Erwachsene und 900 für Kinder. Nach einem Bericht der BBC braucht der NHS beim schlimmsten Szenario noch einmal 20.000 solcher Beatmungsgeräte.

dpa/akn

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