Angekündigtes Sparprogramm Continental verkündet Aus für erstes Werk

Continental: Der Autozulieferer schließt sein Werk in Roding

Continental: Der Autozulieferer schließt sein Werk in Roding

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Der mit dem Abschwung der weltweiten Automärkte kämpfende Autozulieferer Continental  beginnt mit der Umsetzung seiner angekündigten Sparmaßnahmen. Das Unternehmen werde die Produktion an seinem Standort Roding mit seinen derzeit 540 Beschäftigten im Jahr 2024 einstellen, kündigten Conti-Konzernvertreter bei einer Betriebsversammlung in der Oberpfälzer Stadt an.

Das Werk stellt hydraulische Komponenten und Pumpen für Benzin- und Dieselmotoren her. Betroffen seien 320 Arbeitsplätze in der Produktion, für die übrigen 220 Mitarbeiter sei derzeit vorgesehen, ihnen neue Aufgaben zu geben.

Conti hatte Ende September angekündigt, mit tausenden Stellenstreichungen in weniger zukunftsträchtigen Bereichen, möglichen Verkäufen und dem Ausbau von Elektromobilität und Software der aufziehenden Branchenkrise begegnen zu wollen. Weltweit sind von dem Umbauprogramm bis 2023 rund 15.000 Jobs betroffen, davon 5000 in Deutschland. Auch in Italien und den USA stehen Werke auf dem Prüfstand. Zwei Werke in den USA und Malaysia sollen darüber hinaus dichtgemacht werden.

mg/dpa-afx