Samstag, 14. Dezember 2019

Investitionen in Werk Dingolfing BMW investiert 400 Millionen Euro für Luxus-Elektro-SUV iNext

Elektro-SUV iNext: Der Tesla-Fighter soll im größten europäischen BMW-Werk in Dingolfing gebaut werden

Der Autobauer BMW investiert 400 Millionen Euro in sein größtes europäisches Werk im niederbayerischen Dingolfing. Damit soll der Standort für die Produktion des vollelektrisch und autonom fahrenden Luxus-SUVs iNext vorbereitet werden, wie der Autohersteller am Montag mitteilte. Die Fertigung soll 2021 anlaufen.

Der vollelektrische iNext werde in Dingolfing vom selben Band laufen wie schon jetzt Hybride und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. "Mit den flexiblen Fertigungsstrukturen sind wir in unseren Werken bestmöglich für die unterschiedlichsten Marktanforderungen gerüstet", betonte Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic.

Mit dem Anlauf des Modells ab 2021 könne das Werk Fahrzeuge mit allen Antriebsformen - Batterie, Plug-in-Hybrid und Verbrennungsmotor - auf einem Band produzieren, teilte der Premiumautobauer am Montag mit. "Wir sind überzeugt, dass es in den nächsten Jahren weltweit nicht die eine Lösung für alle Mobilitätsanforderungen unserer Kunden geben wird. Vielmehr erwarten wir einen Mix aus unterschiedlichen Antriebsformen", ergänzte Nedeljkovic. Die Fabrik werde außerdem auf die Serienfertigung hochautomatisiert fahrender Autos vorbereitet.

Dingolfing ist das größte BMW-Werk in Europa. 18 000 Mitarbeiter und 800 Auszubildende produzieren dort dem Hersteller zufolge rund 1500 Autos am Tag.

la/dpa

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