Donnerstag, 12. Dezember 2019

BMW stemmt sich gegen Branchen-Schwäche BMW-Absatz legt zu dank China und SUV

BMW: Absatzschub dank der X-Modellreihe

Absatzplus gegen den Trend: Der Autobauer BMW Börsen-Chart zeigen profitiert zunehmend von seinen neuen SUV-Modellen und konnte seinen Absatz auf Jahressicht trotz allgemeiner Nachfrageschwäche in der Autoindustrie steigern. Im Mai verkaufte der Konzern 181.888 Autos der Stammmarke BMW und damit 4,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte.

Besonders die neuen Stadtgeländewagen aus der X-Modellreihe konnten den Münchenern einen kräftigen Schub geben - vor allem in China, wo BMW den neuen X3 seit einigen Monaten auch vor Ort produziert und nicht mehr importieren muss.

In dem wichtigsten Einzelmarkt konnte BMW mit seinen Marken BMW und Mini im Mai insgesamt knapp ein Drittel mehr Autos verkaufen und stemmt sich damit erfolgreich gegen die Flaute am chinesischen Markt. "Dieses positive Absatzergebnis zeigt die Wirksamkeit unserer Modelloffensive", sagte BMW-Vertriebschef Pieter Nota.

1,6 Prozent Absatzplus auf Jahressicht - und wieder auf Tuchfühlung mit Mercedes

Auf Jahressicht liegt die Marke BMW beim Absatz nach fünf Monaten nun 1,6 Prozent im Plus bei 872 000 Autos. Zwar verkaufte Rivale Daimler mit seiner Marke Mercedes-Benz noch etwas mehr Autos als die Münchener und liegt nun bei mehr als 938.000 Wagen.

Der Rückstand von BMW auf die Stuttgarter beträgt damit gut 66.000 Fahrzeuge. Vor einem Jahr lag BMW aber mit gut 126.000 weniger verkauften Autos noch deutlich stärker hinter dem Konkurrenten. 2020 will BMW-Chef Harald Krüger die Marke BMW beim Verkauf von Premiumautos wieder an der Spitze sehen. Abgeschlagen auf Rang drei ist die VW-Premiumtochter Audi mit bisher gut 739.000 ausgelieferten Autos.

la/dpa

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