Donnerstag, 2. April 2020

Macron spricht von "Airbus für Batterien" Peugeot, Opel und Saft bringen Batteriezellen-Fertigung auf den Weg

PSA-Chef Carlos Tavares: Peugeot PSA, die deutsche Tochter Opel sowie die Total-Tochter Saft bilden einen Verbund für die Fertigung von Batteriezellen

Erste Etappe für Europas Batteriezellenfertigung: Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek haben gemeinsam eine Pilotfertigung auf den Weg gebracht. Der Präsident und die CDU-Politikerin trafen am Donnerstag im südwestfranzösischen Nersac bei Angoulême in einer Fabrik des Herstellers Saft zusammen, der zum Energiekonzern Total Börsen-Chart zeigen gehört. Macron bezeichnete das Vorhaben einer europäischen Fertigung als "Airbus der Batterien".

Die Pilotanlage soll laut Total spätestens 2023 fertig sein, geplant seien Investitionen von rund 200 Millionen Euro.

Werke für Batteriezellen in Douvrin und in Kaiserslautern

EU-Länder wollen rechtzeitig zu dem erwarteten Boom von Elektroautos Batteriefabriken aufbauen. Dafür sind Investitionen in Milliardenhöhe nötig. Deutschland und Frankreich haben bei dem Vorhaben eine Schlüsselrolle. Ein erster Unternehmensverbund umfasst den Peugeot-Hersteller PSA , dessen deutsche Tochtergesellschaft Opel und Saft.

"Die Pilotfertigung, die wir jetzt hier haben, ist im Grunde der Vorläufer für die Serienzellfertigung", sagte Karliczek. Die Serienproduktion sei dann im nordfranzösischen Douvrin und in Kaiserslautern bei Opel geplant. Dort solle 2024 begonnen werden

la/dpa-afx

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