Montag, 22. Juli 2019

Die wichtigsten US-Start-ups für autonomes Fahren Softbank steckt Milliarde in Robo-Van-Firma Nuro

8. Teil: Drive.ai: Noch klein, aber durchaus fein

Drive.ai: Solche selbstfahrenden Minivans kurven durch zwei texanische Städte

Dieses Start-up arbeitete länger im Verborgenen: Gegründet wurde Drive.ai im Jahr 2015 von einer Gruppe ehemaliger Mitarbeiter des AI Labs der Eliteuniversität Stanford. Etwas bekannter wurde Drive.ai in der US-Öffentlichkeit erst vor rund einem halben Jahr: Im Sommer 2018 startete das Start-up Robotertransporter-Shuttledienste in den texanischen Städten Frisco und Arlington.

Noch sind die Tests in der Pilotphase und die Shuttles sind nur in einem eng umrissenen Gebiet unterwegs. Zudem sind die Flotten klein: In Frisco kurven sieben selbstfahrende Nissan-Transporter über öffentliche Straßen, in Arlington sind es drei Roboter-Vans. Hinter dem Steuer sitzt ein Sicherheitsfahrer, der im Notfall eingreifen kann.

Bisher hat das Unternehmen in mehreren Runden insgesamt 77 Millionen Dollar eingesammelt. Kooperationsvereinbarungen hat Drive.ai unter anderem mit dem Uber-Konkurrenten Lyft.

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