Montag, 22. Juli 2019

Die wichtigsten US-Start-ups für autonomes Fahren Softbank steckt Milliarde in Robo-Van-Firma Nuro

7. Teil: Argo.ai: Die Ford-Beteiligung gibt sich etwas vorsichtiger

Argo.ai erprobt seine Technik in umgebauten Ford-Fusion-Limousinen
youtube/argo
Argo.ai erprobt seine Technik in umgebauten Ford-Fusion-Limousinen

Argo.ai startete Ende 2016 ohne viel Aufsehen. Gegründet wurde das Start-up von einem früheren hochrangigen Mitarbeiter bei Googles Roboterauto-Projekt und einem ehemaligen Uber-Manager. Bekannt wurde Argo dann wenige Monate später: Anfang 2017 kaufte der US-Autokonzern Ford die Mehrheit an dem jungen Unternehmen und erklärte, rund eine Milliarde Dollar in das Start-up zu stecken. Mittlerweile hat Argo.ai über 300 Mitarbeiter, es testet seine Roboterautos in Pittsburgh, Detroit, Miami und bald auch auf den Straßen der US-Hauptstadt Washington D.C..

Argo.ai konzentriert sich auf die Entwicklung eines Selbstfahr-Systems, nicht auf das Fahrzeug selbst. Allerdings hat Argo auch ein Unternehmen gekauft, das sich auf Lidar-Sensoren spezialisiert. Diese Sensoren sollen den autonomen Autos beim Sehen und Erkennen ihrer Umgebung helfen. Aktuell hat das Start-up rund 100 umgebaute Roboterautos im Testeinsatz. Zuletzt zeigte sich Argo.ai offen dafür, seine Technologie auch an andere Autokonzerne neben Ford zu lizensieren. Bei kommerziellen Robotertaxi-Diensten ist Argo.ai etwas vorsichtiger als die Konkurrenz: Selbstfahrende Taxis mit Argo-Technologie an Bord sollen erst 2021 starten, hieß es wiederholt.

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