Sonntag, 21. Juli 2019

Die wichtigsten US-Start-ups für autonomes Fahren Softbank steckt Milliarde in Robo-Van-Firma Nuro

3. Teil: Zoox: Anspruchsvoller Rundum-Ansatz - mit sportlichem Zeitplan

Screenshot: So sieht ein Zoox-Roboterauto seine Umwelt
youtube/zoox
Screenshot: So sieht ein Zoox-Roboterauto seine Umwelt

Das kalifornische Unternehmen Zoox hat ehrgeizige Ziele: Es entwickelt sowohl Software für das autonome Fahren als auch ein eigenes Elektroauto für einen Robotertaxi-Dienst, der bereits 2020 an den Start gehen soll. Wo genau und in welchem Umfang hat das Unternehmen bislang nicht verraten. Anders als viele Konkurrenten will Zoox keine herkömmlichen Autos zu selbstfahrenden Fahrzeugen umbauen, sondern sein Elektro-Robotertaxi von der Pike auf selbst entwickeln.

Vor wenigen Wochen hat Zoox - anders als die meisten Tech-Startups - eine Frau an die Spitze berufen: Die ehemalige Intel-Managerin Aicha Evans soll Zoox nun nach vorne bringen Die studierte Ingenieurin arbeitete mehr als zwölf Jahre für den Tech-Konzern, seit 2017 sitzt sie im Aufsichtsrat von SAP.

Mittlerweile arbeiten 700 Leute für Zoox. Gegründet wurde das Start-up im Jahr 2014 von einem Designer und einem Roboterauto-Spezialisten der renommierten Stanford University. Bisher hat das Unternehmen laut der US-Datenbank Crunchbase 790 Millionen Dollar Investorengelder eingesammelt. Zoox testet seine Roboterwagen in einer anspruchsvollen Stadtumgebung: in San Francisco. Bei der Testfahrt eines Spiegel-Reporters im November funktionierte Zoox Technologie ziemlich zuverlässig.

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