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Die Lieblingsautos der Deutschen im 1. Halbjahr 2015: C-Klasse fährt VW in die Parade

Foto: Opel

Auto-Absatz in China schwächelt Europas Automarkt hat gerade den stärksten Juni seit Jahren erlebt

Von mm-newsdesk

Nach einer jahrelangen Absatzkrise robbt sich der europäische Automarkt langsam wieder näher an China und die USA heran. Im Jahresvergleich kletterte die Zahl der Neuzulassungen in der Europäischen Union im Juni um 14,6 Prozent auf 1,36 Millionen. Dies war das stärkste prozentuale Wachstum in einem Juni seit mehr als zehn Jahren, wie ein Sprecher des Verbands der Automobilindustrie (VDA) am Donnerstag sagte.

Die Zahl der Neuzulassungen legte neben den größten Märkten Deutschland und Frankreich auch in wichtigen südeuropäischen Ländern wie Italien und Spanien wieder kräftig zu. Der VDA-Sprecher warnte aber vor zu viel Optimismus. Insgesamt sei man bei den Neuzulassungen noch immer unter dem Niveau von 2007.

Der Unternehmensberatung Ernst & Young zufolge war der Hauptgrund für das kräftige Wachstum außerdem ein günstiges Kalenderjahr. In der Hälfte der EU-Staaten habe es im Juni zwei, in der anderen Hälfte einen Verkaufstag mehr gegeben als im Vorjahr. Ohne diesen Effekt wäre das Wachstum schwächer ausgefallen, schreiben die Experten. Dennoch bleibe der Markt auf Wachstumskurs. "Niedrige Zinsen, Rabatte, eine sinkende Arbeitslosigkeit und eine steigende Konsumbereitschaft treiben die Erholung an", heißt es in der Studie.

Nach Angaben des Branchenverbandes Acea trugen alle wichtigen europäischen Märkte zu dem Anstieg im Juni bei. In Deutschland lag das Plus bei knapp 13 Prozent und damit leicht unter dem Schnitt.

In den USA stiegen die Neuzulassungen lediglich um 3,9 Prozent auf 1,47 Millionen. In China schwächelt der Absatz: Hier kamen 1,42 Millionen Autos und damit 1,8 Prozent weniger auf die Straße. Im gesamten ersten Halbjahr war China mit 9,5 Millionen Neuzulassungen aber noch immer der größte Markt weltweit. Die USA lagen rund eine Million Autos dahinter, die EU wiederum mehr als eine Million hinter den Vereinigten Staaten.

Unter den deutschen Herstellern konnte vor allem Daimler im Juni deutlich mehr Autos losschlagen. Volkswagen und BMW lagen mit ihren Zuwachsraten etwas dahinter, aber dennoch über dem Schnitt der Konkurrenz.

Die Lieblingsautos der Deutschen im ersten Halbjahr sehen Sie hier.

ts/dpa-afx
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