Hyundai-Santander-Finanzsparte zahlt 156 Mio. Euro Sixt verkauft Leasing-Sparte und erfreut deren Aktionäre

Autoschlüssel mit Plakette von Sixt: Deutschlands größter Autovermieter verkauft seine Leasing-Sparte

Autoschlüssel mit Plakette von Sixt: Deutschlands größter Autovermieter verkauft seine Leasing-Sparte

Foto: Marc Müller/ dpa

Der Autovermieter selbst bezeichnet es als "konsequenten Schritt", die Aktionäre der Leasingsparte sind offenbar erfreut: Sixt  hat sich komplett von der 2015 an die Börse gebrachten Tochter Sixt Leasing getrennt. Das Aktienpaket im Umfang von 41,9 Prozent geht für 18 Euro je Aktie an die Hyundai Capital Bank Europe, ein Gemeinschaftsunternehmen des Autoherstellers Hyundai und der Bank Santander , wie das Unternehmen bereits am Freitag in München mitteilte.

Damit fließt Sixt ein Erlös von 155,6 Millionen Euro zu. Die Hyundai Capital Bank ist bislang vor allem im Geschäft mit der Finanzierung und dem Leasing von Autos der Marken Hyundai  und Kia. Bereits am vergangenen Mittwoch waren Verhandlungen über einen entsprechenden Verkauf öffentlich geworden.

Sixt-Leasing-Aktien stiegen nach der Mitteilung bis 11:45 Uhr um bis zu 5,4 Prozent auf zuletzt 18,78 Euro (Xetra-Notierung), während die Aktie der bisherigen Mutter Sixt  um bis zu 8 Prozent verlor.


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"Nach dem Börsengang der Sixt Leasing SE im Jahr 2015 ist die jetzt beschlossene Veräußerung unseres restlichen Aktienpakets ein konsequenter strategischer Schritt", sagte Sixt-Gründer und -Chef Erich Sixt.

Kommt der Verkauf noch vor der ordentlichen Hauptversammlung zustande, erhält Sixt auch noch die geplante Dividende von 0,90 Euro auf jede Aktie zusätzlich. Dann würde das Unternehmen bis zu 163,4 Millionen Euro bekommen.

Die Hyundai Capital Bank Europe kündigte ein öffentliches Übernahmeangebot für die restlichen Anteilscheine an.