Freier Fall beim Autoabsatz im Mai etwas gebremst Öffnung der Autohäuser zeigt Wirkung

Während in Großbritannien die Autohäuser erst am 1 Juni wieder unter Auflagen öffnen durften, lief der Autoverkauf in via Filiale wie hier in Köln schon im April wieder an. Das schlägt sich auch in den Neuzulassungen nieder.

Während in Großbritannien die Autohäuser erst am 1 Juni wieder unter Auflagen öffnen durften, lief der Autoverkauf in via Filiale wie hier in Köln schon im April wieder an. Das schlägt sich auch in den Neuzulassungen nieder.

Foto: Henning Kaiser/dpa

Die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben den Autoabsatz in der EU auch im Mai stark unter Druck gesetzt. Dank der Lockerungen für Autohäuser in vielen Ländern fiel der Einbruch der Neuzulassungen im Vergleich zum April jedoch deutlich geringer aus.

Insgesamt wurden in der Europäischen Union 581.161 Pkw neu zugelassen und damit gut 52 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der europäische Branchenverband Acea am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Das waren immerhin mehr als doppelt so viele Autos wie im April, als sich der Einbruch auf 76 Prozent belaufen hatte.

In den wichtigen Märkten Deutschland, Frankreich und Italien lag der Rückgang im Mai mit rund 50 Prozent etwa im Schnitt aller EU-Länder. In Spanien fiel er mit rund 73 Prozent deutlich stärker aus. In Großbritannien - das nicht mehr zur EU zählt und dessen Autoindustrie teils auch wegen hausgemachter Probleme schon länger unter Druck steht - brachen die Neuzulassungen sogar um 89 Prozent ein.

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Von dem allgemeinen Trend konnte sich keine der großen Automarken abkoppeln. Der VW-Konzern kam bei den Neuzulassungen auf ein Minus von 52 Prozent, für BMW inklusive Mini sowie Daimler mit Smart ging es um 50 Prozent abwärts.

Der PSA-Konzern mit Marken wie Peugeot, Citroen und Opel musste einen Rückgang um 56 Prozent hinnehmen. Fiat Chrysler kam auf Minus 55 Prozent, bei Renault waren es minus 53 Prozent. Hyundai samt Kia schlug sich mit mit einem Rückgang von 48 Prozent nur wenig besser.


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In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden in der EU damit gut 3,3 Millionen Pkw neu zugelassen, das sind 41,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Während der Absatzrückgang in Spanien, Italien und Frankreich jeweils bei Werten um die 50 Prozent lag, fiel er in Deutschland mit 35 Prozent noch vergleichsweise glimpflich aus.

dpa/rei
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