Montag, 14. Oktober 2019

Diesel-Zukunft bei Daimler, VW, Volvo, BMW Wie die Autohersteller zur Diesel-Zukunft stehen

2. Teil: BMW: "Der Diesel hat Zukunft"

BMW-Zentrale in München: "Der BMW-Diesel hat Zukunft", erklärt Konzernchef Harald Krüger nach wie vor

Die BMW Group mit ihren Marken BMW, Mini und Rolls-Royce kam laut Jato im vergangenen Jahr auf einen Dieselanteil von 59 Prozent (2016: 66 Prozent). Bei der Kernmarke BMW wurden zuletzt 67 Prozent aller Neuwagen in der EU mit Selbstzünder unter der Motorhaube ausgeliefert (2016: 73 Prozent). BMW-Chef Harald Krüger bleibt bei seiner Position als klarer Diesel-Verfechter: "Der BMW-Diesel hat Zukunft", erklärte er Mitte Februar. Sein Unternehmen baue die saubersten Dieselmotoren der Welt. Das war allerdings, bevor BMW 11.000 Dieselfahrzeuge wegen einer fehlerhaften Software zurückrufen musste.

Auch von einerAbschaffung der Steuervorteile für Diesel will Krüger nichts wissen. Das halte er für falsch, erklärte er Mitte Dezember. Aus Sicht von Dieselkäufern sei dies nicht vertretbar.

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