Automarkt Verkaufsrekorde für deutsche Nobelmarken

BMW, Audi und Daimler haben im ersten Halbjahr neue Absatzrekorde verbucht. Grund sind vor allem florierender Geschäfte in Asien und Amerika. Die Marktschwäche in Europa wird damit wettgemacht.
BMW-Präsentation auf der Automesse in Shanghai: Die deutschen Hersteller sind in Asien gefragt

BMW-Präsentation auf der Automesse in Shanghai: Die deutschen Hersteller sind in Asien gefragt

Foto: Getty Images

Hamburg - Der BMW-Konzern beschleunigte sein Wachstum im Juni und steigerte seine Verkaufszahlen im ersten Halbjahr um 6 Prozent auf 955.000 Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Damit legten die Münchener stärker zu als der Stuttgarter Rivale Daimler , der von Januar bis Juni um 5,3 Prozent gewachsen war.

Bei den Modellen seiner Oberklassewagen verzeichnete BMW  sogar ein Plus von 7,7 Prozent auf 804.000 Stück und baute auch hier seinen Vorsprung auf Mercedes aus. Die Marke mit dem Stern hatte von Januar bis Juni weltweit um 6,4 Prozent auf 694.000 Neuwagen zugelegt.

Die Volkswagen-Tochter Audi legte im ersten Halbjahr prozentual genauso stark zu wie Mercedes. Die Ingolstädter verkauften in diesem Zeitraum gut 780.000 Autos. Die deutschen Oberklassehersteller machen dank reißender Nachfrage auf den weltgrößten Fahrzeugmärkten in China und den USA Absatzeinbrüche auf dem kriselnden Heimatkontinent Europa wett.

cr/rtr
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