Freitag, 28. Februar 2020

Absatz steigt im April Europas Automarkt erholt sich

April-Ranking: Die Lieblingsautos der Deutschen
Volkswagen

Nach Monaten der Flaute haben die Autobauer im April erstmals wieder mehr Autos auf Europas Straßen gebracht. In Spanien und Großbritannien kletterten die Neuzulassungen am stärksten. Italien und Frankreich fielen deutlich zurück. Bis auf BMW profitierten alle deutschen Hersteller.

Brüssel/Frankfurt am Main - Ist das die Trendwende auf dem europäischen Automarkt? Zum ersten Mal seit September 2011 wurden mehr Fahrzeuge losgeschlagen als im Vorjahr. Die Neuzulassungen seien im April um 1,7 Prozent auf 1:038.343 Autos gestiegen, teilte der europäische Branchenverband ACEA mit.

Das Plus dürfte zwar nur den zwei zusätzlichen Arbeitstagen im April 2013 zu verdanken sein. In den vergangenen Monaten waren die Neulassungen allerdings immer wieder prozentual zweistellig nach unten gerauscht.

Doch nicht überall in Europa konnten sich die Automärkte überholen. Während Deutschland (+3,8 Prozent), Spanien (+10,8%) und Großbritannien (+14,8%) sogar zweistellige Zuwächse verzeichnen konnten, mussten Frankreich (-5,8%) und Italien (-10,8%) deutliche Rückgänge hinnehmen.

Unter den großen deutschen Herstellern verdarb lediglich BMW Börsen-Chart zeigen die Erfolgsbilanz: Die Neuzulassungen der Münchener gingen um 3,7 Prozent zurück. Daimler Börsen-Chart zeigen konnte hingegen seine Verkäufe um deutliche 10,7 Prozent steigern, wobei die Marke Mercedes (+12,7%) noch etwas besser abschnitt. Volkswagen Börsen-Chart zeigen steigerte die Neuzulassungen um immer noch 9,9 Prozent. Besonders Fahrzeuge der Marke Seat verkauften sich wie warme Semmeln (+37,5%).

Autoabsatz steigt auch in den USA, China und Brasilien

Die GM-Tochter Opel/Vauxhall setzte 1,9 Prozent mehr Fahrzeuge ab, während der Mutterkonzern sich wegen eines kräftigen Einbruchs bei Chevrolet (-28,8%) mit einem Minus von 4,5 Prozent anfreunden musste.

Außerhalb der EU legten die Neuzulassungen dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge überwiegend zu. In den USA kletterte der Absatz um 8,4 Prozent nach oben. China verzeichnete sogar ein Plus von 18,8 Prozent, während es in Japan nur zu einem mageren Aufschlag von 0,7 Prozent reichte. In Brasilien legten die Neuzulassungen mit einem Plus von 29,6 Prozent besonders kräftig zu.

In den Hoffnungsmärkten Russland (-8,0%) und Indien (-8,2%) gingen die Verkäufe hingegen deutlich zurück.

rei/dpa-afx

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