Mittwoch, 11. Dezember 2019

Amerika im Autorausch Mercedes gelingt US-Verkaufserfolg

Internationale Auto-Show in Detroit im Januar 2011: Mercedes legt in USA zu

Amerika scheint unbeeindruckt von der desolaten Finanzlage ihres Landes. Die Amerikaner kaufen weiter viel ein, und Autos gehören zu den bevorzugten Konsumwaren. So steigen die Verkäufe der Autokonzerne in den USA im sechsten Monat in Folge. Am stärksten legt der deutsche Hersteller Daimler zu.

Hamburg - Dank zuversichtlicher Verbraucher hat sich der Automarkt in den USA den sechsten Monat in Folge erholt. Alle großen Hersteller lockten im November mehr Käufer an und verbuchten ein deutliches Absatzplus. Alle großen Hersteller lockten im November mehr Käufer an und verbuchten ein deutliches Absatzplus.

Am stärksten legte die Daimler-Tochter Mercedes-Benz zu, die die Zahl der verkauften Autos nach Unternehmensangaben vom Donnerstag um 55 Prozent auf 28.300 steigerte. Volkswagen Börsen-Chart zeigen brachte 28.400 Wagen an die Kunden, 41 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Insbesondere der VW Passat verkaufte sich gut, den Volkswagen unter andrerem in seinem neuen Werk in den Vereinigten Staaten herstellt. Die VW-Tochter Audi steigerte sich um knapp 4 Prozent auf 9700 Autos.

Weiterhin meldete BMW Börsen-Chart zeigen einen Zuwachs von 15 Prozent auf insgesamt 26.300 Fahrzeuge seiner Marken BMW und Mini in den USA. Abstriche musste dagegen allein Porsche Börsen-Chart zeigen machen: Der mit Volkswagen verbundene Sportwagenbauer verbuchte ein Minus von 7 Prozent auf knapp 2255 Wagen, führte das aber auf Lieferengpässe zurück.

Von den US-Herstellern legte Chrysler am stärksten zu. Der vom italienischen Autobauer Fiat Börsen-Chart zeigen kontrollierte Konzern steigerte seine Verkaufszahl um 45 Prozent auf 107.200 Fahrzeuge. Ford Börsen-Chart zeigen meldete ein Plus von 13 Prozent auf 166.900 Autos. General Motors Börsen-Chart zeigen legte um 7 Prozent auf 180.400 Wagen zu.

Der einstige Weltmarktführer Toyota Börsen-Chart zeigen büßte weiter Marktanteile ein. Mit einem Plus von 7 Prozent auf 138.000 Autos legte der Konzern weniger stark zu als die Konkurrenz.

kst/dpa-afx

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