Technische Mängel Wieder Rückruf von Toyota

Schon wieder Probleme bei Toyota: Wegen Problemen an der Kurbelwelle ruft der japanische Automobilkonzern weltweit rund 550.000 Fahrzeuge zurück. Betroffen sind vor allem die USA und Japan, aber auch Autofahrer in Europa.
Im Rückwärtsgang: 550.000 Toyotas müssen zurück in die Werkstätten

Im Rückwärtsgang: 550.000 Toyotas müssen zurück in die Werkstätten

Tokio - Seit 2007 habe das Unternehmen 79 Hinweise auf entsprechende Komplikationen erhalten, sagte Unternehmenssprecher Dion Corbett am Mittwoch. Berichte über Unfälle wegen möglichen Schwierigkeiten bei der Lenkung lägen bislang nicht vor.

Betroffen sind vor allem die USA, wo mehr als 400.000 Autos, darunter 137.000 Lexus, in die Werkstätten sollen. In Japan wurden 38.000 Autos zurückgerufen und weitere 25.000 Fahrzeuge in Australien und Neuseeland. In Europa müssen rund 14.000 Autos überprüft werden. Zunächst will Toyota nun eine ausreichende Menge an Austauschteilen herstellen. Fahrzeughalter sollen ab Januar über kostenfreie Reparaturen in Vertragswerkstätten informiert werden.

Es bestehe die Möglichkeit, dass sich bei den betroffenen Fahrzeugen der äußere Ring der Kurbelwellenriemenscheibe mit dem inneren Ring verkeile, hieß es in einer Erklärung der US-Vetriebsabteilung von Toyota . Dadurch könnten bei der Bedienung des Lenkrads Probleme auftreten.

Insgesamt musste Toyota in den vergangenen zwei Jahren rund 14 Millionen Autos zurückrufen. Wegen Problemen bei der Beschleunigung wurden im vergangenen Jahr Millionen Fahrzeuge des japanischen Autobauers überprüft.

cr/apd

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