Auto-Allianzen Ford und Toyota kooperieren bei Hybridantrieb

Ein ungleiches Duo findet zusammen: Der US-Autoriese Ford und der angeschlagene Autohersteller Toyota arbeiten künftig bei Hybridantrieben für große Fahrzeuge zusammen. So wollen sie eine drastische Verbrauchssenkung bei bei leichten Nutzfahrzeugen und Geländewagen erzielen.  
Ford-Pickup F-650 bei einer Tuningmesse: Auch solche Autos sollen künftig Hybridantriebe verpasst bekommen

Ford-Pickup F-650 bei einer Tuningmesse: Auch solche Autos sollen künftig Hybridantriebe verpasst bekommen

Die Autogiganten Toyota  und Ford  bündeln ihre Kräfte bei der Entwicklung eines neuen Hybridantriebs für leichte Nutzfahrzeuge und Geländewagen (SUV). Beide Unternehmen haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet, wie Ford am Dienstag am Stammsitz Dearborn mitteilte. Die Unternehmen erwarten erhebliche Einsparungen durch die gleichberechtigte Zusammenarbeit, wie es hieß.

Das neue System, das noch spritsparender sein solle, werde im Laufe dieses Jahrzehnts auf den Markt kommen. Beide Konzerne hätten bereits an ihren eigenen Hybrid-Systemen gearbeitet. Durch die Zusammenarbeit solle die Hybrid-Technologie schneller und billiger an die Kunden gebracht werden.

Die Hybridtechnologie verbindet verschiedene Antriebsformen, meist einen Benzin- und einen Elektromotor. Obwohl die Technik nur als Übergangslösung hin zum Elektroauto gilt, hat ihre Bedeutung stark zugenommen.

Den Kunden wird eine "drastische Verringerung des Kraftstoffverbrauchs" versprochen. Toyota gilt seit der Premiere des Modells Prius 1997 weltweit als führend bei der Entwicklung von Hybridantrieben. Ford hat mit dem Pickup F-150 das bestverkaufte Auto in den USA im Programm, allerdings verbraucht der Wagen ausgesprochen viel Benzin.

wed/dapd
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