100.000 Autos mehr Opel-Chef peilt hohes Absatzwachstum an

Karl-Friedrich Stracke blickt voller Zuversicht in die Zukunft: Im kommenden Jahr will der neue Opel-Chef den Absatz um 100.000 Fahrzeuge steigern, außerhalb Europas peilt er nahezu eine Verdreifachung innerhalb der kommenden drei Jahre an.
Von Michael Freitag und Thomas Katzensteiner
Opel-Chef Stracke: "Der Konzern wird 2011 operativ schwarze Zahlen schreiben"

Opel-Chef Stracke: "Der Konzern wird 2011 operativ schwarze Zahlen schreiben"

Foto: Ho/ dpa

Hamburg - Der erst seit Mitte April amtierende Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke peilt für das kommende Jahr ein Absatzplus um 100.000 Fahrzeuge an. Das berichtet das manager magazin in seiner kommenden Ausgabe (Erscheinungstermin: 19. August) unter Berufung auf Konzernkreise.

Für 2011 hat Opel eine Steigerung auf etwa 1,3 Millionen verkaufte Autos prognostiziert. 2010 hatte das Unternehmen 1.189.000 Fahrzeuge abgesetzt.

Stracke plane auch außerhalb Europas eine weitere Expansion, heißt es. Dort solle der Absatz binnen drei Jahren von aktuell gut 60.000 auf 150.000 Autos verzweieinhalbfacht werden. Die Umsatzrendite will der Opel-Chef dabei bis spätestens 2016 auf 5 Prozent steigern.

Opel schreibt seit Jahren rote Zahlen. Der amerikanische Autokonzern General Motors (GM)  als 100-prozentiger Eigentümer wollte seine deutsche Tochter deshalb 2008 verkaufen. Der GM-Vorstand hatte sich aber in letzter Minute entschlossen, die schon fertig ausgehandelte Transaktion wieder zu stoppen.

Stracke und sein Vorgänger Nick Reilly hatten zuletzt angekündigt, Opel werde 2011 operativ schwarze Zahlen schreiben - ein Jahr früher als ursprünglich erwartet.

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