Zulieferer Johnson Controls baut deutsche Werke aus

Der US-Autozulieferer Johnson Controls setzt auf Deutschland. Das Unternehmen investiert eine gute Viertelmilliarde Euro in seine bestehenden Werke. Zwickau soll zum wichtigsten Produktionsort für Autobatterien für die Start-Stopp-Technik werden.
Weltweit aktiv: Johnson Controls (im Bild ein Mitarbeiter in Peking) beschäftigt 120.000 Menschen

Weltweit aktiv: Johnson Controls (im Bild ein Mitarbeiter in Peking) beschäftigt 120.000 Menschen

Foto: ? Reuters Photographer / Reuters/ REUTERS

Zwickau - Der US-Autozulieferer Johnson Controls baut einem Zeitungsbericht zufolge seine deutschen Werke aus. Insgesamt sollten 275 Millionen Euro investiert werden, davon 75 Millionen Euro im sächsischen Werk in Zwickau, der Rest in Hannover. Das berichtete die Branchenzeitung "Automobilwoche".

Dem Bericht nach will der Zulieferer Zwickau zu seinem größten Standort für die Produktion sogenannter AGM-Batterien machen. Diese werden unter anderem bei der Ausrüstung von Fahrzeugen mit Start-Stopp-Systemen eingesetzt. Es entstehen demnach 100 neue Arbeitsplätze.

Bis 2013 wolle Johnson Controls  seine Batterieproduktion auf 6,6 Millionen pro Jahr steigern. Das wären mehr als doppelt so viele wie bisher. Johnson Controls ist in 150 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit 142.000 Mitarbeiter.

nis/dpa
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