Werkserweiterung Daimler investiert Milliarden in den USA

Der Autobauer Daimler steckt Milliarden in den Ausbau seines Pkw-Werks in den USA. In der Anlage in Tuscaloosa rollt die neue M-Klasse vom Band, später sollen hier auch die nächste Generation der GL-Klasse sowie Teile der C-Klasse produziert werden.
Mercedes GLK von Daimler: Die nächste Generation der GL-Klasse soll in den USA produziert werden

Mercedes GLK von Daimler: Die nächste Generation der GL-Klasse soll in den USA produziert werden

Stuttgart/Tuscaloosa - Mehr als zwei Milliarden Dollar (gut 1,4 Milliarden Euro) fließen in die Produktion neuer Geländewagen und Oberklasseautos sowie die Erweiterung der Kapazitäten in Tuscaloosa, teilte Daimler mit.

An dem Standort im US-Bundesstaat Alabama baut der Konzern seine Geländewagen. Die M-, GL- und R-Klasse werden von dort aus an Kunden in der ganzen Welt geliefert.

In dem Werk rollt auch die neue M-Klasse vom Band, später soll die nächsten Generationen der GL-Klasse folgen. Ab 2014 sollen auch Teile der C-Klasse-Produktion in die USA umziehen. Die Entscheidung hatte Ende 2009 für Aufruhr in der deutschen Belegschaft von Daimler  gesorgt.

In Tuscaloosa arbeiten knapp 2800 Menschen. Im vergangenen Jahr rollten mehr als 125.000 Autos vom Band. Das Werk war 1995 gegründet und zwei Jahre später eröffnet worden. Tuscaloosa war der erste Pkw-Produktionsstandort von Mercedes-Benz außerhalb Deutschlands.

mg/dpa
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