Freitag, 19. Juli 2019

Autoabsatz BMW baut seinen Vorsprung aus

BMW Z4 35is: Deutsche Luxuswagen sind international gefragt. Die höchsten Wachstumsraten erzielen die Premiumhersteller Audi, BMW und Daimler nach wie vor in China

Die Premiumhersteller BMW, Audi und Daimler haben im April deutlich mehr Autos verkauft. BMW konnte seinen weltweiten Absatz aber stärker steigern als die Wettbewerber und baut damit seinen Vorsprung aus.

München - BMW Börsen-Chart zeigen, Audi Börsen-Chart zeigen und Daimler Börsen-Chart zeigen haben im April erneut deutlich mehr Autos verkauft. Vor allem BMW legte kräftig zu und setzte dank der ungebrochen hohen Nachfrage weltweit 137.183 Wagen der Marken BMW, Mini und Rolls Royce ab - ein Plus von knapp 18 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. "Unser Wachstum steht dabei auf breiter Basis - wir konnten im April unseren Absatz in fast allen Regionen und Märkten steigern. Deutschland, die USA und China sind unsere drei größten Märkte", sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson am Montag.

Die Münchner wollen in diesem Jahr beim Absatz eine neue Bestmarke setzen und deutlich mehr als 1,5 Millionen Autos verkaufen. BMW will dabei die Konkurrenz auf Distanz halten. Nach den ersten vier Monaten sei man auf einem guten Weg, dieses Ziel auch zu erreichen. Besonders deutlich ging es erneut in China bergauf, wo die Verkäufe um 67,2 Prozent auf 20.800 Autos wuchsen. Damit rückte BMW im Reich der Mitte dichter an den Erzrivalen Audi heran. Auf dem deutschen Heimatmarkt verharrte BMW allerdings bei rund 25.600 Autos.

Chinesen stehen auf deutsche Luxuswagen

Audi verkaufte im vergangenen Monat weltweit rund 109.400 Autos, 13,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. "Audi fährt weltweit weiter deutliches Wachstum ein. Angesichts der aktuellen Auftragslage zeigt unser Kurs klar auf das Jahresziel von 1,2 Millionen Autos", sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. Größter Einzelmarkt für die Volkswagen-Tochter war im April wieder China mit einem Plus von gut 21 Prozent auf 23.766 Autos. Auch in Deutschland legte Audi kräftig zu und verkaufte 22.204 Wagen - ein Plus von 16,1 Prozent.

Daimler hatte schon in der vergangenen Woche ein Absatzplus gemeldet. Der Hersteller verkaufte im April 110.044 Autos der Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach, was einem Plus von 7,7 Prozent entspricht. "Für das zweite Quartal sind wir weiter optimistisch und wollen den Absatz im Vergleich zum Vorjahr steigern", bekräftigte Vertriebschef Joachim Schmidt. 2011 will Daimler weltweit mehr als 1,3 Millionen Personenwagen der Marken Mercedes-Benz und Smart verkaufen und damit einen Absatzrekord einfahren.

rei/dpa

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