Quartalsbilanz Blitzstart für BMW

BMW hat im ersten Quartal dieses Jahres so viele Autos verkauft wie noch nie in einem vergleichbaren Zeitraum. Absatztreiber war vor allem die Nachfrage in China und den USA. Der Blick in die Zukunft stimmt zuversichtlich. 
Blau-weiß im Fokus: BMW bleibt 2011 auf Rekordkurs

Blau-weiß im Fokus: BMW bleibt 2011 auf Rekordkurs

Foto: ROBERTO SCHMIDT/ AFP

München - BMW hat dank der boomenden Automärkte den besten Jahresstart aller Zeiten hingelegt und seinen Gewinn in den ersten drei Monaten beinahe vervierfacht. Wegen des Rekordabsatzes zwischen Januar und März kletterte der Umsatz des Oberklasseherstellers kräftig um fast 29 Prozent auf 16 Milliarden Euro, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich verdienten die Münchner 1,2 Milliarden Euro - vor einem Jahr waren es noch 324 Millionen Euro.

Wie die Konkurrenten Daimler  und Audi  profitiert auch BMW  von der weltweit wachsenden Nachfrage nach teuren Limousinen und Geländewagen. "Die BMW Group ist stark in das neue Geschäftsjahr gestartet", sagte Konzernchef Norbert Reithofer und bekräftigte den Ausblick: "Wir sind auf einem guten Weg, im laufenden Geschäftsjahr neue Bestmarken bei Absatz und Konzernergebnis zu erreichen."

BMW will 2011 mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge absetzen. Die Münchener hatten in den ersten drei Monaten 382 .758 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft, ein Plus von gut 21 Prozent. Besonders kräftig war der Zuwachs in Asien, vor allem in China. Aber auch in den USA - dem größten Einzelmarkt für BMW - ging es in den ersten drei Monaten weiter bergauf.

Auch die Zahl der Beschäftigten stieg bei BMW, wenn auch weit langsamer als die Finanzkennzahlen. Zum 31. März beschäftigte der Konzern weltweit 96.045 Mitarbeiter - 0,6 Prozent mehr als am Jahresende 2010.

cr/dpa/dapd
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