Toyota Start neuer Prius-Varianten verschoben

Toyota muss zurückstecken. Der weltgrößte Autohersteller verschiebt ausgerechnet den Start zweier neuer Versionen seines Vorzeigemodells Prius, dessen Verkauf durch staatliche Subventionen auch noch künstlich forciert wird. Die Folgen der Naturkatastrophe lassen den Fertigungsstart nicht zu. 
Toyota-Prius: Produktionsstart zwei weiterer Modellvarianten verzögert sich

Toyota-Prius: Produktionsstart zwei weiterer Modellvarianten verzögert sich

Foto: Tom Grünweg

Tokio - Toyota bekommt die Folgen der Naturkatastrophe in Japan immer stärker zu spüren. Nach Verzögerungen beim Wiederanfahren mehrerer Produktionsstraßen hat der weltgrößte Autobauer nun auch den Start zweier neuer Modelle des Verkaufsschlagers Prius auf dem Heimatmarkt verschoben.

Wegen der Produktionsausfälle in Folge des Jahrhundertbebens und des verheerenden Tsunamis könne die Prius-Serie nicht wie ursprünglich geplant Ende April erweitert werden, teilte der VW-Rivale am Mittwoch mit. Toyota hat die Fertigung in den zwölf heimischen Werken vorläufig bis Samstag ausgesetzt. Die Ausfälle werden sich dann auf insgesamt rund 140.000 Fahrzeuge belaufen.

Auch Konkurrent Honda weiß noch nicht wie wegen der Lücken in der Zulieferer-Kette fehlende Teile herangeschafft werden sollen. Japans drittgrößter Autokonzern hat die Produktion mindestens bis Sonntag ausgesetzt. Den japanischen Konzerne machen nicht nur Schäden an Fabriken und Ausfälle bei ihren Zulieferern zu schaffen, sondern auch Benzinknappheit und Stromausfälle in der Region Tokio.

kst/rtr
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