Trotz Gewinneinbruch Toyota hebt Prognose an

Der weltgrößte Autokonzern Toyota hat in seinem dritten Geschäftsquartal einen Gewinneinbruch erlitten. Sinkende Absätze auf dem Heimatmarkt, der starke Yen und die wiederholten Massenrückrufe machten dem Brancheführer zu schaffen. Dennoch ist Toyota für das Gesamtjahr optimistisch.
Weltmarktführer 2010: Im vergangenen Jahr konnte Toyota seine Weltmarktführerschaft noch behaupten, doch die Nummer zwei General Motors kommt immer näher

Weltmarktführer 2010: Im vergangenen Jahr konnte Toyota seine Weltmarktführerschaft noch behaupten, doch die Nummer zwei General Motors kommt immer näher

Foto: DAVID MCNEW/ AFP

Tokio - Im vergangenen Quartal fiel der Betriebsgewinn von 189,1 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum auf 99,07 Milliarden Yen, wie Toyota am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis lag damit aber über der Schätzung von Analysten, die im Schnitt 70,6 Milliarden Yen vorausgesagt hatten.

In den ersten neun Monaten des noch bis 31. März laufenden Geschäftsjahres stieg der Nettoertrag allerdings deutlich auf 382,7 Milliarden Yen (3,4 Milliarden Euro) nach 97,2 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum. Dazu trugen Absatzzuwächse auf Wachstumsmärkten sowie Kostensenkungen bei. Der Umsatz erhöhte sich um 5 Prozent auf 14,35 Billionen Yen.

Dies veranlasste Toyota , seine bisher vorsichtige Prognose für das Gesamtjahr anzuheben. Unter dem Strich rechnet der Konzern jetzt mit einem Gewinn von 490 Milliarden Yen bei 19,2 Billionen Yen Umsatz. Weltweit erwartet Toyota nun einen Absatz von 7,48 Millionen Autos, das sind 70.000 mehr als in der Prognose vom November angepeilt waren.

mg/rtr/dpa-afx
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