Möglicher Einstieg in Formel 1 Audi an Sportwagenbauer McLaren interessiert

Über einen möglichen Einstieg der VW-Töchter Audi und Porsche in den Formel-1-Rennzirkus wird bereits länger spekuliert. Diese Spekulation wird nun durch einen Medienbericht angeheizt, Audi habe Interesse an dem britischen Sportwagenbauer McLaren. McLaren ist seit 1966 mit einem Team in der Formel 1 vertreten.
Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton im McLaren Mercedes: Auch die VW-Tochter soll an dem britischen Sportwagenbauer interessiert sein

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton im McLaren Mercedes: Auch die VW-Tochter soll an dem britischen Sportwagenbauer interessiert sein

Foto: Jens Buettner/ dpa

Audi ist einem Medienbericht zufolge an dem britischen Sportautohersteller McLaren interessiert. McLaren reagierte am Montag auf verschiedene Medienberichte dazu und betonte, es gebe keine Änderungen in der Eigentümerstruktur der McLaren-Gruppe. Die Strategie des Unternehmens schließe seit jeher eine Zusammenarbeit mit relevanten Partnern und Zulieferern ein, dazu gehörten auch andere Autobauer.

Eine Audi-Sprecherin sagte, eine Entscheidung über einen Kauf oder eine Kooperation sei nicht gefallen. "Wir beschäftigen uns im Rahmen unserer strategischen Überlegungen laufend mit verschiedenen Kooperationsideen." Zuvor hatte die "Automobilwoche" über ein Interesse der VW-Tochter an McLaren berichtet. Audi sei dabei insbesondere an einem Einstieg in die Formel 1 interessiert, an der McLaren seit 1966 mit einem Team beteiligt ist.

Einen Bericht der britischen Zeitschrift "Autocar", wonach Audi McLaren-Chef Paul Walsh bereits ein Kaufangebot vorgelegt habe, dementierte McLaren jedoch hart. Der Bericht sei "völlig unzutreffend", so McLaren.

VW und die Formel 1: Mögliche Kooperationen zwischen Audi und McLaren sowie zwischen Porsche und Red Bull

Vor dem Hintergrund des geplanten neuen Formel-1-Motorenreglements ab 2026 wird bereits seit einiger Zeit über einen Einstieg der VW-Töchter Audi und Porsche spekuliert. Dabei war gerüchteweise die Rede davon, dass Audi McLaren kaufen könnte und Porsche mit Red Bull zusammenarbeiten könnte. Wie das Fachmagazin auto motor und sport berichtete, müssen sich Interessenten für den Formel-1-Einstieg bis zum 15. Dezember entscheiden.

Derzeit sind Mercedes, Ferrari, Renault und Honda werksseitig in der Formel 1 engagiert. Die Japaner, bisher Partner von Red Bull und AlphaTauri, ziehen sich aber mit dem Saisonende zurück.

la/dpa/rtr
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