Montag, 23. September 2019

Zinswende in USA Fed erhöht Zinsen - die Zinswende ist da

Fed-Chefin Janet Yellen: Erste Zinserhöhung seit fast 10 Jahren

3. Teil: Zinsschere: Zinsen in Europa werden noch lange nahe Null bleiben

Offenmarktausschuss sieht Verbesserung des US-Arbeitsmarktes

Der Offenmarktausschuss sei zu der Erkenntnis gekommen, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt dieses Jahr noch einmal erheblich verbessert habe, hieß es in einer Mitteilung der Notenbank. Die Arbeitslosenquote ist von über zehn Prozent inmitten der Finanzkrise auf zuletzt fünf Prozent gesunken, im November kamen über 200 000 neue Stellen hinzu. Der Ausschuss sei auch überzeugt, dass sich die Inflation - derzeit durch niedrige Energie- und Lebensmittelpreise gedrückt - wieder der Zielmarke von zwei Prozent annähere.

Zinsen in Europa werden noch lange nahe Null bleiben

Für die Geldpolitik in Europa werden von der US-Entscheidung keine unmittelbaren Konsequenzen erwartet. "Die erste Straffung der US-Leitzinsen seit dem Jahr 2006 markiert sicher einen historischen Wendepunkt, das allgemeine Zinsniveau wird sich dadurch aber kaum ändern", sagte der Chefvolkswirt des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft, Klaus Wiener, nach der Bekanntgabe des Fed-Beschlusses. "

Die Kapitalmarktzinsen im Euroraum werden im Gegensatz zu den USA wohl noch für lange Zeit auf ihrem extrem niedrigen Niveau verharren - dafür sprechen das schwache Wachstum und die niedrige Inflation in der Eurozone.

Experten sagten in ersten Reaktionen auf die Zinswende:

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