Montag, 23. September 2019

Zinswende in USA Fed erhöht Zinsen - die Zinswende ist da

Fed-Chefin Janet Yellen: Erste Zinserhöhung seit fast 10 Jahren

2. Teil: "Beträchtliche wirtschaftliche Fortschritte"

Reaktion der Fed auf "beträchtliche wirtschaftliche Fortschritte"

Mit der Entscheidung, die Zinsen anzuheben, habe die Fed auf "beträchtliche wirtschaftliche Fortschritte" reagiert, sagte Yellen. Am Arbeitsmarkt und insbesondere bei der Lohnentwicklung habe es bedeutende Verbesserungen gegeben. Die langfristigen Inflationserwartungen seien übewiegend stabil, wenn auch der starke Dollar und die niedrigen Ölpreise auf die Teuerungsrate drückten.

Erste Zinserhöhung seit 2006

Zuletzt hatte es 2006 eine Erhöhung der Leitzinsen in den USA gegeben. Danach senkte die Notenbank den Zins schrittweise bis auf nahe Null, um den Folgen der Finanzkrise zu begegnen. Sie beließ ihn lange dort. Nach einer Erholung der US-Wirtschaft und der Vorlage stabiler Daten vom Arbeitsmarkt sah die Fed den Moment für eine Wende hin zu einer Normalisierung ihrer Geldpolitik gekommen.

Die Entscheidung war in aller Welt mit Spannung erwartet worden. Die Zinspolitik der USA hat weitreichende Bedeutung. Sie beeinflusst den Kurs des Dollars. In der US-Währung werden viele internationale Geschäfte abgewickelt. Zahlreiche Rohstoffpreise werden in Dollar errechnet, Finanzanlagen in Dollar gehalten.

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