Mittwoch, 19. Februar 2020

Social-Media-Zensur in Fernost Chinas erfolgreiche Klone von Facebook, Google und Co.

Unerwünscht: Viele soziale Netzwerke aus den USA wie etwa Snapchat sind in China verboten. Das Geschäft machen stattdessen chinesische Kopien - unter den strengen Augen von Politik und Zensur.

Den Social-Media-Hype, den die westliche Welt seit einigen Jahren erlebt, gibt es auch in China. Allerdings findet er dort nicht auf Websites wie Facebook, Snapchat oder Instagram statt. Die sind in der Volksrepublik seit Jahren gesperrt.

Chinesen, die sich online vernetzen wollen, um persönliche Vorlieben, Web-Fundstücke oder Fotos zu teilen, treffen sich stattdessen auf sozialen Netzwerken chinesischer Betreiber. Diese haben zum Teil ebenfalls hunderttausende Nutzer und bieten meist ähnliche Funktionalitäten wie ihre westlichen Vorbilder.

Der Vorteil aus chinesischer Sicht ist jedoch: Das Geld, das sich mit solchen Websites verdienen lässt, bleibt im Lande - und die Inhalte, beispielsweise zu politischen Themen, unter Kontrolle. Dafür sorgt die Führung in Peking mit strenger Zensur.

Ein Überblick über die weltweit wichtigsten sozialen Netzwerke, die in China gesperrt sind, und deren chinesische Klone, die oft mit großem Erfolg die gleichen Dienste anbieten:

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