Freitag, 13. Dezember 2019

Höchster Stand seit Wiedervereinigung Erwerbstätigenzahl steigt auf Rekordniveau

Nichts los: Die Bundesagentur für Arbeit hatte 2016 Jahr nicht viel zu tun

Die robuste Konjunktur hat der deutschen Wirtschaft 2016 einen Beschäftigungsrekord beschert. Rund 43,4 Millionen Menschen waren in Lohn und Brot und damit so viele wie seit der Wiedervereinigung nicht, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

Die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland kletterte binnen Jahresfrist um 425.000 oder 1,0 Prozent und somit stärker als im Jahr davor. "Damit setzte sich der seit über zehn Jahren anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit fort", erklärte das Amt. "Eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung sowie die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte glichen negative demografische Effekte aus." Zusätzliche Jobs entstanden vor allem in Dienstleistungsberufen wie Erziehung, Gesundheit, Handel und Gastgewerbe.

Die Zahl der Erwerbslosen sank den Statistikern zufolge im vergangenen Jahr um 160.000 im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 1,8 Millionen. Die Erwerbslosenquote nach international vergleichbarer Definition ging von 4,3 auf 4,0 Prozent zurück. Damit hat Deutschland nach der Tschechischen Republik die niedrigste Erwerbslosenquote aller EU-Staaten.

mg/rtr/dpa-afx/afp

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