Corona-Krise Xerox zieht Milliardenofferte für HP zurück

HP und Xerox: Der Drucker- und Kopiererhersteller Xerox wollte den größeren Rivalen HP schlucken - doch der lehnte bisher ab. Nun zieht Xerox seine Offerte zurück.

HP und Xerox: Der Drucker- und Kopiererhersteller Xerox wollte den größeren Rivalen HP schlucken - doch der lehnte bisher ab. Nun zieht Xerox seine Offerte zurück.

Foto: Daniel Naupold/ dpa

Der Drucker- und Kopiererhersteller Xerox  stellt angesichts der Corona-Krise die Bemühungen ein, den größeren Rivalen HP Inc. zu übernehmen. Aufgrund der schwierigen Markt- und Wirtschaftslage wegen der Pandemie werde das Kaufangebot zurückgezogen, teilte Xerox am Dienstag nach US-Börsenschluss mit.

Der Konzern hatte sich seit dem Herbst um HP bemüht und zuletzt fast 35 Milliarden Dollar (32 Milliarden Euro) für den Konkurrenten geboten, war dort aber ohnehin stets abgeblitzt. Als treibende Kraft hinter dem versuchten Deal galt der umstrittene US-Investor Carl Icahn, der an beiden Konzernen große Anteile hält. HP-Aktien reagierten nachbörslich mit Kursverlusten.


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In der Krise steht das Geschäft von Xerox stark unter Druck. Der Wert der Aktie hat sich in den letzten fünf Wochen halbiert, während die Anteilsscheine von HP um rund ein Viertel gefallen sind. HP profitiert vom Trend zum Homeoffice.

mg/dpa-afx, rtr
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