Untersuchung zur Berichterstattung  "FT" sieht Wirecard-Vorwürfe widerlegt

Die FT-Berichterstattung über Wirecard hatte in der Vergangenheit sowohl an der Börse als auch in der Medienwelt hohe Wellen geschlagen

Die FT-Berichterstattung über Wirecard hatte in der Vergangenheit sowohl an der Börse als auch in der Medienwelt hohe Wellen geschlagen

Im Konflikt um die Berichterstattung über den deutschen Zahlungsdienstleister Wirecard sieht sich die "Financial Times" durch eine Untersuchung von Juristen bestätigt.

Die Ermittlungen der von der "FT" beauftragten Anwaltskanzlei RPC hätten keine Hinweise darauf erbracht, dass es - wie von Wirecard der Zeitung vorgeworfen - Absprachen zwischen Reportern und Spekulanten gegeben habe. Chefredakteur Lionel Barber zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden und erklärte, die Zeitung stehe zu ihrer Berichterstattung.

Eine Reihe kritischer Berichte der "FT" hatte die Wirecard-Aktie seit Jahresbeginn immer wieder abstürzen lassen. Das Unternehmen und die deutsche Finanzaufsicht Bafin hegen den Verdacht, dass sich sogenannte Leerverkäufer das zunutze gemacht haben. Sie setzen auf fallende Kurse.

rei/Reuters
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