Machtwechsel in der Weltwirtschaft Wir müssen lernen, wie China denkt

Von Utz Claassen
Chinas Präsident und Machthaber Xi Jinping.

Chinas Präsident und Machthaber Xi Jinping.

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Utz Claassen
Foto: Syntellix

Utz Claassen, geboren am 7. Mai 1963 in Hannover, ist Topmanager, Unternehmensberater, Unternehmer, Investor, Wissenschaftler und Publizist. Er war unter anderem Vorsitzender des Vorstandes der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Sartorius AG und Solar Millennium AG und ist Gründer, Mehrheitsaktionär und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Syntellix AG, Mitgründer und Anteilseigner der Rulebreaker Management GmbH sowie Senior Advisor der Cerberus European Investments LLC, New York/USA.

Das 19. Jahrhundert war das Jahrhundert der Briten. Das lässt sich nicht nur in London an vielen Orten stets erahnen, sondern auch in Delhi und Singapur noch immer unmittelbar erspüren. In dem Tiger-Stadtstaat, der ja wörtlich übersetzt eigentlich "Löwenstadt" heißt, zeugen nicht nur der Collyer Quay und die fast allgegenwärtige Präsenz von Sir Stanley Raffles, sondern auch die offizielle Staatssprache von der ruhmreichen Vergangenheit des Vereinigten Königreichs - wenngleich Englisch in den Tropen Asiens inzwischen in "Singlisch" abgewandelt wurde. Besondere Wortschöpfungen wie das "Handphone" oder auch die sympathische Antwortkurzform "Yes, can" belegen den Einfluss des kulturellen Umfeldes auf die Evolution der Sprache.

Das 20. Jahrhundert hätte vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Exzellenz, der ingenieursseitigen Kompetenz und der industriellen Potenz eigentlich das Jahrhundert der Deutschen werden können, vielleicht sogar müssen. Doch angesichts zweier globaler Katastrophen, die in einem Falle mittelbar und im anderen noch wesentlich schlimmeren Falle unmittelbar von deutschem Boden ausgingen, wurde es schlussendlich das Jahrhundert der Amerikaner.

Das 21. Jahrhundert indes wird weder von Europa noch von auf europäischen Traditionen basierenden amerikanischen Werten und Vorstellungen vorrangig geprägt werden. Es wird vielmehr das Jahrhundert Asiens mit der aller Voraussicht nach unangefochtenen Führungsmacht China - so wie jedes weitere in der halbwegs überschaubaren Zukunft folgende Jahrhundert vermutlich auch.

Wäre ich Chinese, würde ich die Welt der Wirtschaft ganz klar und einfach beschreiben. Ich würde nämlich sagen: "Allein schon wegen unserer ganz besonderen Bevölkerungsstärke, aber umso mehr noch vor dem Hintergrund unseres Erfindungsgeistes, unserer harten Arbeit und unseres besonderen wirtschaftlichen Erwerbsinteresses sind wir im Grunde von jeher die führende globale Wirtschaftsmacht gewesen. Lediglich während eines Wimpernschlages der Erdgeschichte von etwa 500 Jahren sind die Dinge einmal atypisch und etwas weniger günstig für uns gelaufen, sodass wir vor dem Hintergrund von Problemen mit Opium-Input und Wirtschafts-Output unsere naturgegebene Rolle einmal an Engländer und Amerikaner verliehen und auch den Franzosen in Saigon, den Portugiesen in Malakka, den Spaniern in Manila oder den Holländern in Batavia ungeahnte Entfaltungsmöglichkeiten überließen. Aber jetzt holen wir uns unsere uns gebührende Rolle als größte Volkswirtschaft des Planeten zurück, zwar zügig und konsequent."

Und genau letzteres tut die chinesische Führung. Nicht mehr und nicht weniger. Anders als unsere Politik, die sich von Gemengelage zu Gemengelage hangelt und stets bemüht ist, jede Welle des vermeintlich Populären hemmungslos abzureiten, haben die Verantwortlichen in Peking dabei einen Plan, und zwar einen, der - ungeachtet seiner etwaigen moralisch-gesellschaftlichen Bewertung durch uns oder Andere - zugleich sehr langfristig, sehr strategisch und sehr nachhaltig ist. Und der nicht etwa in Talkshows zerredet, sondern mit höchster Präzision und Stringenz konsequent umgesetzt wird. Tag für Tag. Einen Plan, der von geostrategischer Dimension ist und die ohnehin schon im vollen Gange befindliche dritte industrielle Revolution noch weiter beschleunigen wird.

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Während hierzulande die Frauenquote eines der von der Politik meistdiskutierten Wirtschaftsthemen ist, konzentriert sich das ökonomische Denken der chinesischen Führung auf die Ressourcen Afrikas. Dort, wo wir die regionale oder nationale PKW-Maut zum Wahlkampfthema bis hin zur spontanen Kanzlerin-Lüge machen, befasst sich die chinesische wahrlich globale Verkehrspolitik lieber mit weltweiten Hafeninfrastrukturen. Und zeitgleich mit einer Legislaturperiode, in der bei uns die Ehe für alle als größte parteiübergreifend erreichte Errungenschaft gefeiert wird, besteht in China übergreifender Konsens dahingehend, dass eine neue Seidenstraße nicht nur eine kühne Vision bleiben darf, sondern unmittelbar in die Realität umzusetzen ist.

Eigentlich nur ein Fliegenschiss

Wer Shanghai's neuen Pudong International Airport mit dem internationalen Kürzel "PVG" einmal live erlebt hat, der fragt sich nicht nur, welch gravierende politische Planungsfehler in unserem Lande, in dem ein Regierender Bürgermeister fälschlicherweise annahm, auf die Planungskompetenz eines Generalunternehmers verzichten zu können, eigentlich ohne Haftungskonsequenzen möglich sind, sondern dem wird auch klar, dass der vermeintliche Mega-Airport "BER" im Grunde ein besserer Provinzflughafen und im Maßstab wahrer globaler Metropolen überspitzt formuliert eigentlich nur ein Fliegenschiss ist. Und wer irrig meint, etwas wie der Pudong-Flughafen sei eben nur in einer Volksrepublik unter der zentralistischen Führung einer kommunistischen Partei möglich, der sei auf Singapur's Changi Airport ("SIN") verwiesen, in dem das hochkomplexe Milliarden-Projekt "Jewel" als Indoor-Outdoor-Fusion mit Freizeitattraktionen, Hotel und Shopping Malls sowohl terminlich als auch finanziell punktgenau realisiert und in Betrieb genommen wird.

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Wer im übrigen glauben sollte, dass China zwar in seinen großen Metropolen deutlich aufgeholt habe, in der Infrastruktur der Fläche aber noch immer weit hinter uns zurück liege, liegt ebenfalls falsch: In weiten Teilen hat das Reich der Mitte gerade im Hinblick auf Verkehrsinfrastruktur sowie Internet-Anbindung und Dateninfrastruktur uns auch in der Fläche bereits weit überholt. Selbst bei Kung-Fu-Meistern in Klöstern entlegener Täler sowie in den Tunneln ehemals unüberbrückbarer Berge sind Internetverbindungen, Telefonverbindungen und sonstige IT-basierte Interaktionsmöglichkeiten besser und stabiler als im Intercity oder auf der Autobahn im flachen Land zwischen Hamburg und Hannover.

Nicht etwa José Ignacio López, der inzwischen weitgehend vergessene einstmals mystifizierte angebliche Sanierer, der sich selbst nicht als Verräter an General Motors, sondern vielmehr als Protagonist der dritten industriellen Revolution wähnte, die von Amorebieta im Baskenland aus über Wolfsburg die ganze Welt ergreifen sollte, und auch nicht die derzeit allgegenwärtige Digitalisierung, die ja Industrielles gerade nicht reformieren oder revolutionieren, sondern stattdessen in weiten Teilen obsolet machen will, hatten oder haben das Potenzial zur dritten industriellen Revolution, wenngleich das Internet zugegebenermaßen unser Leben noch nachhaltiger verändern mag als die Ingenuität eines James Watt oder die Effizienzsteigerungen eines Henry Ford.

Die wahre dritte industrielle Revolution ist nichts anderes als der unaufhaltsame und radikale, im Grunde sogar disruptive Prozess der Verschiebung des ökonomischen Gravitätszentrums - und ganz besonders auch der industriellen Kerne! - von Europa und Nordamerika nach Asien - basierend auf purer Demografie und Demografie-Entwicklung und massiv verstärkt durch die Gleichzeitigkeit einer fulminanten Aufbruchstimmung in Asien und einer nicht weniger unfassbaren Passivität und Ignoranz, mit der bei uns die Dimensionen der auf uns zukommenden Herausforderungen unterschätzt oder gar abgetan wird.

Damit kommen wir zurück zur Bedeutung der vergangenen Jahrhunderte und ihrer jeweiligen Prägung. Die erste industrielle Revolution ging im 18. Jahrhundert aufbauend auf schottischen Erfindungen mit englischem Geld von Birmingham und Manchester aus und veränderte im 19. Jahrhundert die gesamte Welt. Die zweite Revolution hatte ihre Vorläufer im frühautomobilen Deutschland des späten 19. Jahrhunderts, gelangte jedoch im 20. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten zur vollen Realisierung und prägte sodann ebenfalls den gesamten Globus. Die dritte und vermutlich bedeutsamste industrielle Revolution hat bereits in der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts in den Metropolen des Reichs der Mitte, Peking und Shanghai, aber auch in eigens neu geplanten Städten wie Shenzhen oder Taizhou begonnen, ist in vollem Gange und wird unseren Planeten und seine ökonomischen Kräfteverhältnisse vermutlich nicht nur für 100, sondern vielleicht für 1000 Jahre oder mehr wesentlich beeinflussen.

Mein Vater, der fast auf den Tag genau 50 Jahre älter war als ich, wurde im Jahre 1913 geboren, sodass die mir persönlich übermittelte Geschichtserfahrung mit seinen Erlebnissen im Waisenhaus in Emden vor exakt 100 Jahren begann. Meine Tochter, die 42 Jahre jünger ist als ich, wurde im Jahre 2005 geboren. Kinder ihres Jahrgangs haben, sofern sie von Unfällen, Gewalttaten, Terroranschlägen oder unerwarteten schweren Krankheiten verschont bleiben und es weder einen Meteoriteneinschlag noch einen dritten Weltkrieg geben sollte, perspektivisch alle Chancen, das Jahr 2100 und damit das Ende dieses Jahrhunderts der dritten industriellen Revolution noch zu erleben. Grund genug, einmal die Frage zu stellen, wie die Welt der Wirtschaft oder die Wirtschaft unserer Welt denn wohl in 82 Jahren aussehen mögen.

Am besten selbst Mandarin lernen

Einige Prognosen können nicht erst für das Jahr 2100, sondern auch für die Zeit schon einige Dekaden davor mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gestellt werden:

  • China wird die größte Volkswirtschaft der Welt sein, Indien die zweitgrößte. Jedenfalls dann, wenn es China gelingt, sein Vielvölkerreich mit insgesamt 56 Nationalitäten zusammenzuhalten und auch die Disparitäten zwischen superreich und bettelarm erfolgreich zu überwinden.
  • Indonesien wird sich mit den Vereinigten Staaten von Amerika einen intensiven Wettbewerb um den dritten Platz auf dem Podium der größten Volkswirtschaften unseres Planeten liefern. Dabei haben die USA zunächst noch einen erheblichen Infrastrukturvorteil, der allerdings Indonesiens Bevölkerungsdynamik auf Dauer nicht wird standhalten können - jedenfalls dann nicht, wenn es Indonesien gelingt, auch weiterhin dem islamistischen Fundamentalismus jeglichen Nährboden zu entziehen.
  • An die G7 oder G8, wie wir sie heute kennen, wird man sich jedenfalls hinsichtlich ihrer Zusammensetzung bestenfalls noch in den Geschichtsbüchern erinnern. Maximal ein Land des alten Europa hat überhaupt noch eine kleine Chance, vielleicht unter den zehn größten Volkswirtschaften der Welt zu verbleiben, nämlich Deutschland, aber auch nur dann, wenn die selbstgefällige Behäbigkeit der Spitzen-Entscheidungsträger endlich der Einsicht in Erfordernisse und Notwendigkeiten weicht.
  • Länder wie Brasilien und Mexiko werden einstmals stolze Volkswirtschaften wie Frankreich, Italien oder Spanien weit hinter sich gelassen haben. Staaten wie Vietnam oder die Philippinen werden die größten relativen Gewinner der globalen Veränderungsprozesse sein. Und das ökonomische Kräfteverhältnis zwischen ehemaligen Kolonialmächten und ehemaligen Kolonien wird sich in vielen Fällen ins diametrale Gegenteil des Altbekannten verkehrt haben.
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Das alles sind nicht nur Fragen von politischer oder nationalökonomischer Bedeutung, sondern auch von unmittelbarer betriebswirtschaftlicher Relevanz. Jeder Vorstand, der über das aktuelle Budget oder die laufende Mittelfristplanung auch nur ein wenig hinaus denken möchte, muss sich zwingend die Frage stellen, welchen Beitrag er und sein Unternehmen dazu leisten können und müssen, dass auch unsere Kinder und deren Kinder zumindest noch halbwegs vernünftige Lebensgrundlagen vorfinden werden.

Da Kommunikation - egal ob im persönlichen Gespräch oder auf dem Wege elektronischer Medien oder gleich im Zusammenwirken mit künstlicher Intelligenz - stets mit Sprache zu tun hat, ist die erste Erfordernis für jeden zukunftsorientierten Manager, am besten selbst Mandarin zu lernen, zumindest aber sicherzustellen, dass die nachfolgenden Führungsgenerationen im Unternehmen rechtzeitig Mandarin lernen können. Und wer es mit Global-Philosoph Ludwig Wittgenstein hält, der zu Recht erkannte, dass die Grenzen unserer Sprache zugleich die Grenzen unserer Welt markieren, muss auch bereit sein zu erlernen, wie man "chinesisch denkt". Letzteres äußert sich nicht nur in der geostrategischen Dimensionalität des naturgemäßen Verständnisses und Selbstverständnisses der bevölkerungsreichsten Nation unseres Globus oder in der generalstabsmäßigen Umsetzungsorientierung einer historisch einzigartigen Kombination von zentralwirtschaftlicher Steuerung mit lupenreinem Kapitalismus, sondern ganz besonders in den Denkstrukturen an sich.

Ein gravierendes Umdenken

Um diese Denkmuster ein wenig zu ergründen, bietet es sich an, in die innere Struktur eines chinesischen Schriftzeichens einzusteigen. Wie interdependent und von multiplen Wirkungszusammenhängen sowie einfachen Kausalwurzeln gekennzeichnet das chinesische Denken ist, lässt sich anhand des Schriftzeichens für "Gewinnen" sehr schön veranschaulichen. Dieses besteht nämlich seinerseits gleich aus fünf verschiedenen Schriftzeichen mit in diesem Zusammenhang zum Teil äußerst bemerkenswerten und für Westler im Einzelfall vielleicht eher unerwarteten, jedoch durchgehend treffenden Bedeutungen:

  • Der Tod als Versinnbildlichung der Notwendigkeit, Risiken einzugehen, wenn man gewinnen will.
  • Der Mund zur Veranschaulichung der Bedeutung guter Reputation und guter Mund-zu-Mund-Information und -Berichterstattung.
  • Das Gewöhnliche beziehungsweise Einfache, da man nur gewinnen kann, wenn man bodenständig und realistisch ist und gleichzeitig auch einfachen Details Aufmerksamkeit zuwendet.
  • Eine Muschel als Symbol des Besitzens und Pflegens von Ressourcen.
  • Und last not least der Mond: Nur wer bereit ist, Tag und Nacht zu arbeiten, wird schlussendlich zum Erfolg kommen und siegen.

Es dürfte keiner weiteren Erläuterung bedürfen, dass es nicht nur in der Spitzenpolitik, sondern ganz besonders auch im Top-Management sowie natürlich auch auf den ökonomischen Gestaltungsebenen darunter eines gravierenden Umdenkens und einer noch gravierenderen Weiterentwicklung bedarf, um den global stärksten Wettbewerber endlich besser zu verstehen und ihm auch einen Wettbewerb unter zumindest annähernd Ebenbürtigen doch wenigstens vorübergehend noch liefern zu können.

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Doch noch ein Weiteres sollten wir politisch und ökonomisch beherzigen, bevor es zu spät ist: Wir müssen endlich aufhören, unsere Werte, Wertmaßstäbe, Bewertungskriterien und Erfahrungswerte anderen oktroyieren zu wollen. Ich mag China, ich respektiere China, und ich bewundere China. Ausdrücklich!

Und trotzdem würde ich mir wünschen, dass meine Tochter in einer Welt leben kann, in der die Europäer noch für sich entscheiden können und dürfen, was sie für richtig halten, und diesbezüglich künftig keine Vorgaben aus Peking, Shanghai, Bombay oder Delhi entgegenzunehmen haben. Wenn wir uns aber wünschen, dass ein dann an Bedeutung dramatisch reduziertes Europa noch eine gewisse Eigenständigkeit in der globalisierten Welt der Zukunft entfalten darf, dann dürfen wir uns im Jetzt und Heute nicht länger der Vorstellung hingeben, dass wir das überkommene Recht geschweige denn die dauerhafte Legitimation hätten, anderen in der Welt zu sagen, was Recht oder richtig ist, welchen ethischen oder moralischen Standards sie zu folgen haben geschweige denn was Demokratie ist oder sein soll und wie sie innenpolitische oder soziale Probleme zu lösen haben.

Wenn wir die Kleinen sein werden und die anderen die Großen, werden die sich daran erinnern, wie wir sie behandelten, als wir uns noch als groß wähnten. Diese Erkenntnis zu verinnerlichen und tagtäglich zu leben, ist nicht nur Aufgabe und Verantwortung unserer Regierung, sondern auch all jener, die in Industrie und Wirtschaft Verantwortung haben und tragen. Und zwar an jedem einzelnen Tag.

Utz Claassen war von 1994 bis 1997 Finanzvorstand und Vertreter des Präsidenten der Volkswagen-Tochter Seat und ist Mitglied der MeinungsMacher von manager-magazin.de. Trotzdem gibt diese Kolumne nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion des manager magazins wieder.

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