Investmentguru über Apples iPhone Die beste Weisheit von Warren Buffett seit Langem

Bekannt für kluge Sprüche: Investment-Altmeister und Multimilliardär Warren Buffett

Bekannt für kluge Sprüche: Investment-Altmeister und Multimilliardär Warren Buffett

Foto: Andrew Harnik/ dpa

Wenn Warren Buffett spricht, hören viele Akteure in der Finanzwelt besonders genau hin. Der amerikanische Multimilliardär trägt auch den Spitznamen "Orakel von Omaha". Er ist bekannt für die vielen hilfreichen Weisheiten, die er schon von sich gegeben hat, und von denen Investoren rund um die Welt gar nicht genug bekommen können.

Buffett hat seine Fans in dieser Woche mit einer weiteren Erkenntnis beglückt, die rund um die Welt viel Beachtung fand. Das iPhone, so sagte er, sei ein Produkt, das eine riesige Kundschaft als unentbehrlich betrachte. Und dieses iPhone, so Buffett, sei doch verglichen mit dem Nutzen, den es bringe, eigentlich viel zu billig.

Dazu muss selbstverständlich gesagt werden, dass Buffett Chef der amerikanischen Beteiligungsholding Berkshire Hathaway ist. Berkshire Hathaway hat in der jüngeren Vergangenheit einige Milliarden Dollar in Aktien von Apple  investiert, dem Unternehmen also, das das iPhone herstellt. Insgesamt besitzt Berkshire Hathaway inzwischen rund 250 Millionen Aktien von Apple. Das entspricht einem Anteil von 5 Prozent am Unternehmen, aber damit hatte Buffetts Äußerung natürlich nichts zu tun. Warren Buffett ist schließlich nicht Aale-Dieter, der auf dem Hamburger Fischmarkt lauthals seine Fische anpreist.

Nein, Warren Buffett gehört unter vielen wichtigen Menschen auf der Welt zu den Guten. Er ist gegen Trump, er spendet viele Milliarden für wohltätige Zwecke, er spielt sogar Tischtennis mit Bill Gates, dem anderen berühmten superreichen Amerikaner, der auch wahnsinnig viel spendet und sich für das Wohl der Welt einsetzt und deshalb ebenfalls zu den Guten gehört.


Interesse an mehr Weisheiten von Warren Buffett? Bitteschön:


Wenn Buffett also sagt, das iPhone sei zu billig, dann meint er auch tatsächlich, dass dieses Smartphone - schlicht und ergreifend zu billig ist.

Und was soll man sagen: Buffett hat wieder mal recht! Der Mann verfügt über ein Vermögen von - laut US-Magazin "Forbes" - knapp 90 Milliarden Dollar. Allein in den vergangenen zwölf Monaten stieg die Summe um etwa zehn Milliarden Dollar. Das macht einen Zuwachs von beinahe einer Milliarde Dollar pro Monat.

Nun muss man sich nur vorstellen, wie Warren Buffett, ein Mann mit einem "Monatseinkommen" von einer Milliarde Dollar also - oder in Zahlen: 1.000.000.000 Dollar -, einen Apple-Store betritt und dort ein iPhone erwirbt. Und dann sagt der Verkäufer zu ihm, er möge dafür doch bitte 1000 Dollar auf den Tisch des Hauses blättern.

Würde da nicht jeder meinen, das Telefon sei viel zu billig?