Samstag, 21. September 2019

Von Braunschweig bis Zwickau - VW-Standorte in Not Diese Städte zittern um VW-Milliarden

10. Teil: Stuttgart

Zentrale von Porsche in Zuffenhausen: Stuttgart hat schon mit der Übernahme durch Volkswagen ein Steuerminus verkraftet
An etwas größeren Standorten hat sich Porsche angesiedelt, und fällt daher trotz starker Belegschaft und üppiger Gewinne nicht ganz so stark ins Gewicht - weder in Leipzig noch am Hauptsitz Stuttgart, wo die mehr als 13.000 Porsche-Werker etwa 3,5 Prozent der Jobs in der Schwabenmetropole unter sich ausmachen.

Die zuletzt 544 Millionen Euro Gewerbesteuer verdankte Stuttgart vor allem Daimler Börsen-Chart zeigen, Bosch und den vielen anderen großen Industriebetrieben. Einen kleinen Steuer-Schock hat die Stadt bereits hinter sich:

Als Porsche 2012 in den Volkswagen-Konzern eingegliedert wurde, kam der gigantische Gewinn des Sportwagenbauers in den großen Topf zur bundesweiten Verteilung. Während Wolfsburg und Co. Rekordeinnahmen verbuchten, ging der Zufluss an Stuttgart deutlich zurück. Jetzt dürfte es noch einmal spürbar weniger werden.


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