Dienstag, 20. August 2019

Berater-Ranking McKinsey vorn, Roland Berger nur auf Platz sieben

Hat auf Unternehmensentscheidungen unter den Beratern am meisten Einfluss: McKinsey

McKinsey ist Deutschlands einflussreichste Unternehmensberatung, gefolgt von der Boston Consulting Group und Bain. Zu diesem Ergebnis kommt eine Exklusivstudie des Bonner Wirtschaftsprofessors Dietmar Fink, über die das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 23. September) berichtet.

Fink, seit Jahrzehnten ein profunder Kenner der Szene, ging diesmal der Frage nach, welchen Einfluss Berater auf Unternehmensentscheidungen haben, wer also beim Kunden tatsächlich etwas bewirkt.

Von November 2015 bis Juli 2016 wurden mehr als 1000 Führungskräfte aus Großunternehmen befragt. Drei Viertel bescheinigen Beratern generell einen positiven Effekt auf ihr Geschäft. Aber die Wirkungseffekte der einzelnen Consultants sind eher bescheiden, so Fink: Nur fünf der großen Beratungshäuser erreichten "überdurchschnittliche" Werte. Die deutsche Beratung Roland Berger, die lange zu den Top-Consultants zählte, findet sich in der Studie nur auf Platz sieben wieder.

Entscheidend für den sogenannten Impact, so ein zentrales Ergebnis der Untersuchung, sei nicht nur die reine Fachkompetenz des Beraters, sondern auch weiche Faktoren wie Etikette oder Ausstrahlung spielten eine maßgebliche Rolle.

Laut Fink ist der Beratungsmarkt "heiß gelaufen": "Momentan verkauft sich fast alles." Strukturelle Schwächen einzelner Consultants würden vom Boom überdeckt. Für dieses Jahr hält der Wissenschaftler ein Marktwachstum von 10 Prozent für "realistisch".

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Oktober-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen. Die digitale Ausgabe ist hier für Sie verfügbar, ab Freitag liegt die Print-Ausgabe am Kiosk. Abonnenten liefern wir das frische manager magazin am Donnerstag in den Briefkasten oder elektronisch. Oder beides.

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